Als ich mir noch selbst wehtat und das JETZT!

Viele Jahre meines Lebens habe ich mich selbst gelehrt mit Negativen umzugehen und aus dieser Erkenntnis, Ruhe und Wohlbefinden zu schöpfen. Ich habe im Umgang mit dem Negativen scheinbare Heilung empfunden. Da ich mit diesen Umständen lebte und ihnen vor erst nicht entkam, brauchte ich diese Methode, um scheinbar nicht verletzt zu werden. Ich wollte niemals Narben an meinem Herzen hinterlassen lassen. All was mir passierte, sollte der Erkenntnis und gegen die Verwirrung helfen, aber niemals Narben hinterlassen. Heute habe ich Narben, die zur wahren Heilung bestimmt sind. Und so bin ich erwacht:

 

- Ich traf vor kurzem eine wundervolle Seele, die sich an Armen und Beinen vollkommen vernarbte hatte. Ich war zeitig verwirrt, wie sie sich das antun konnte. Sie sprach von dem Druck den sie an sich abgelassen hatte, der kreiert durch den Schmerz kam, den ihre Schwestern ihr zu gefügt hatten. In diesem Moment lief ich geistig an meinem Körper runter und bemerkte schnell die Narben die ich mir zu gefügt hatte, auf Grund einer ähnlichen Gegebenheit.

 

- Einer meiner Liebsten wiederholte einige Male folgenden Satz: „Die Haut ist das Gehirn. Jede Unreinheit und Irritation kommt auf Grund der Beschaffenheit deines geistigen Zustandes. Es ist sozusagen ein Abbild.“ Ich muss gestehen, es sagte sowas ähnliches, was ich so verstand :-)

 

- Ich lehne die Bipolarität und Dualität ab, da ich erkannt habe, dass ich nicht zwischen Herz und Geist stehen muss. Es hält mich sonst stetig klein. Ich übergehe die Grenzen der Alltäglichkeit und unserer grobstofflichen Welt mit der Verbindung zu größten Quelle dich ich kenne: die Liebe!

 

So stehen also Geist, Haut und Herz im direkten Gefüge, das habe ich für mich verstanden. Ich habe auf Grund meiner Geschichte mir weh getan, um mich scheinbar zu heilen. Ich habe für mich erkannt, dass die Verwirrung der Alltäglichkeit nicht funktioniert. Heute trage ich Narben auf der Haut, trage ich sie im Geist und auch im Herzen. Das was ich niemals wollte. Somit heißt es ab JETZT:

Ich tue mir nicht mehr weh, um mich vom Geschehenen heilen zu können. Heute heile ich mich, um zu wachsen. Die Narben sind zwar noch da, aber es gibt keine weiteren. Ich möchte, dass ich gesehen werde ohne diese Narben, weil mein Geist und Herz keinen Grund mehr haben, diese zu kreieren. Das ist die schöne Beschaffenheit meines Geistes und meines Herzen, das schöne Gefüge meines Lebens. Das ich mir verdient habe zu leben. In welches die Seelen treten, die daraus schöpfen, weil sie statt mitzufühlen – mitleiden - dieses nicht mehr oder eben nicht leben, aber im Prozess Auf-sich-schließen sich erkennen und sich inspirieren lassen zu wachsen, um wahre Heilung zu erfahren. Ich spreche gerne drüber und zeige meinen Weg auf, jeden der dies interessant findet und es für sein Erwachen braucht, ist herzlich willkommen. Weiterhin lache, weine, schreie, singe, feier und fühle das Leben, aber ich bin nicht bereit den Schmerz gelebt und präsent als Begleiter meiner Alltäglichkeit zu teilen, denn was ich gelernt habe, es gibt den Zustand an dem wir keinen stetigen Schmerz mehr brauchen, um das Dunkel zu verstehen und zu vergeben. Gewalt erzeugt letztlich immer gegen Gewalt und Angst immer mehr Angst sowie Freude eben auch mehr Freude, das am und im eigenen Körper und überall sonst auch. In dieser Vergebung zu mir selbst über das Zufügen von Schmerz lerne ich Vergebung zu Denen die es genau so wenig wussten, das Schmerz und Heilung nicht als Gegensatz funktioniert und sich nicht ausschließt oder in der Dualität gebraucht wird.

So verhält es sich mit meinen Narben: Und umso mehr ich wachse, desto unsichtbarer werden sie :-)

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Adina (Donnerstag, 16 Juni 2011 11:53)

    ..schöne beispiele. so wacht einer nach dem anderen auf. sieht mehr farben, mehr licht, mehr schönes, mehr lächeln. Spürt mehr kraft und kann dadurch die erde wieder zum ursprung zurückfinden lassen.

  • #2

    Miss Dáilo (Samstag, 18 Juni 2011 15:54)

    Jap, so ist es! :-) Der Wandel hat begonnen und es ist alles zu jeder Zeit möglich! Wer erwacht tut es genau dann, wenn es sein soll! Keine Endzeitgedanken, keine Beurteilung, keine Besserwisserei - reine Liebe zu sich und dem Sein! Ich bin sehr erfreut, das du diesen Artikel gelesen hast :-) Liebe du schönes Wesen! Wir sehen uns bald!