An die Pessimisten dieser Welt, eurer Ich-Muss-Scheiße-Drauf-Sein-Absolutismus nervt!

Wenn das Sein nur noch schwarz gesehen wird, stecken die Gefühlswelt und der daran hängende Rationalismus in einem großen schwarzen Loch. Heut zu tage unterscheiden wir zwischen Kultur-Optimismus und –Pessimismus. Unsere Welt teilt sich sichtlich in schwarz und weiß. Orientiert am Immer, Nie und dem Aber-Du ist die goldenen Mitte schon lange kein erstrebenswerteres Ziel mehr, welches wir in unserem menschlichen Sein als erfüllend erleben könnten. Wir widmen uns nur noch einer Richtung: Die immer Glücklichen leben im verblenderischen Sein ihrer selbst und kreierten Fröhlichkeit. Sie sind gefangen im Aufrecht erhalten ihrer Fassade. Und auch den Pessimisten scheint es vorerst ein Leichtes sich in ihrer stetigen Depression und zeitweisen Lethargie im Streben nach Erfüllung hinzugeben. Dabei beharren sie auf den Realismus einer einseitigen Perspektive! Und wer ist schuld daran?

 

Nein, ich möchte und werde dem einem Extrem weder dem einem noch dem anderen gerecht werden. Ich frage nicht nach Schuld, sondern nach einem einfachen: Welche Konsequenz bringt mein Handeln in eine Richtung mit sich?

 

Versuchen wir Distanz zu unserem Sein zu erlangen, nur eine Sekunde! Legen wir ab vom Ich-Konzept, das wir uns in jahrelanger Detailarbeit antrainiert haben und seinen wir einen Moment lang scheinbar nackt. Es sieht uns gerade niemand!

 

Wir stoßen tagtäglich in einem Kreis der zustimmenden Meinungen, wenn wir es gescheit und verblenderisch angestellt haben, auf Menschen. Ist schön, aber reicht einem das? Widmen wir uns der Herausforderung, dem Weg der kaum begehbar erscheint und konfrontieren wir uns mit anderen Meinungen, so ergibt sich schnell eine enorme Vielfalt der Perspektiven über ein und die Selbe Angelegenheit. Vor erst scheint es ein konventionelles Es-gibt-immer-zwei-Seiten-der-Medaille. Doch mit etwas Weitblick, steigt die Zahl gen Unendlich. So verhält es sich auch mit der vielfältigen Meinungen gegenüber derer die sich entschieden haben, das Licht am Ende des Tunnels grundsätzlich nicht zu sehen: Vergraben in der Schwarzmalerei, verirrt sich der Gedanken schnell ins Absolutistische. Die Pessimisten dieser Welt scheinen nach ihrer Meinung die einzigen zu sein, die sich nicht verblenden lassen. Nur wo von nicht verblenden lassen? Keine Verblendung des Natürlichen, keine Verblendung der von ihnen beeinflussen Gesellschaft, keine Verblendung sich selbst gegenüber, keine Verblendung des klaren Blickes, keine, keine, keine, einfach keine Verblendung, eben!? Und schon stecken wir im sich sicherlich negativ erfüllenden Kreis des Pessimismus. Dieser Habitus scheint schon fast, wie die fest gebissene Überzeugung unserer optimistischen Glückskind, während sie über die saftigen grünen Weiden des Seins tanzen. Mit absoluter Überzeugung und großer Hoffnung strebt der wahre Pessimist seinem harten Schicksal und dem Endzeitalter entgegen! Er kennt sein Ziel, er kennt seine Bestimmung, er kennt den Weg, er kennt sein Schicksal. Fasst!

 

Ein kleines Geheimnis: Da liegt noch mehr im Sein! Realismus beinhaltet positive, negativen Gedanken sowie viele dazwischen. Sie nennen sich die vielfältigen Perspektiven der Wahrheit die wir lernen neu zu gestalten. Durch unsere Gedanken schaffen wir unsere Realität und unsere Gefühle. Ich spreche mich nicht gegen den vorausschauenden, weitblickenden und vordenkenden Gedanken, jedoch gegen jenen negativen in Scheuklappen gehüllten sowie stetig beschäftigenden, der ein so beunruhigendes Gefühl in der Magengegend mit sich bringt. Den der eben Etwas-Anderes nie zulässt.

 

Wir alle leben auf dem Blauen Planeten das ist die eine große Wahrheit und dazu hängen wir auch noch mitten im Universum. Wie jeder einzelne sie nun sieht, ist echt eine Sache der Empfindung und Fähigkeit zur Erkenntnis. Dazu: Diese Sicht entwickelt sich und findet sich in einer Vielfalt von Gedanken, einige davon auch im tiefsten Schwarz. Was wir heute Denken schließt sich morgen nicht aus, aber ist vielleicht doch nicht mehr so ganz der eigene gefühlte Gedanke. Das Schwarz ist nötig, um strahlendes Weiß kennen zu lernen. Auch ich weine und fühle die übliche Paranoia die jeder im Universum hat. Doch die Ego-Ängste sind letztlich die, jene uns nie auf unser Bauchgefühl hören lassen, um unserer Sein zu entdecken und auch diese Ängste sind jene, die strahlende Sonne zu zerstörenden Hautkrebs machen, während sie kollektiv an der Zigarette ziehen und in das unerklärte und bodenlose Glas des Sein schauen.

 

Wir sollten keine Angst haben das wir bei der Erkenntnis auch mal leiden, da wir alle gesellschaftlich konventioniert sind, ist das etwas "menschliches". Ami sagte einst: "Also manchmal ist nicht angebracht, jemanden, der an die Dunkelheit gewöhnt ist, zuviel Licht zu zeigen... er könnte geblendet werden und erblinden. Ein andermal ist es nicht vorteilhaft, jemanden der an das Licht gewöhnt ist, sehr große Dunkelheit zu zeigen... er könnte vor Schreck sterben."

 

Lernen wir die Vielfalt, lassen wir die Extreme hinter uns und scheuen wir nicht vor Kritik auch an uns selbst, danach ist unser Geist leicher und unser Herz ein wenig weniger verwirrt. Das unangenehme Bauchgefühl der Verwirrung wird zur Intuition die Klarheit der Gedanken und der Emotionen mitsichbringt. Das verspreche ich ;-)

 

Miss Dáilo

 

Ich danke den Menschen die ich Ami nenne. Mi Ami (Amigo) danke für all deine Inspiration! (Direkter Dank geht an Soledad Marquez‘ Quotes, Ami kehrt zurück und Per Anhalter durch die Galaxies)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0