Miss Dáilo Blog - Motto des Tages: "Nur ein Blick!"

Mo

05

Dez

2011

Erfahrungsbericht

Ich bin so belasstet mit Vorurteilen, ich danke dieser herrlichen Seele die mir Sonntag früh bewusst gemacht hat, das ich ganz und gar nicht frei bin in dieser Hinsicht! Weiter geht es auf dem Weg raus aus diesem Bewertungssystem! Meine Scharm und Unsicherheit werden mich nicht weiter in den Zustand der Bewertung von Oberflächlichkeiten führen! Das Leben kann so magisch sein, wenn die Angst keinen Einzug mehr erhält!

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Mo

17

Okt

2011

Occupy BERLIN 17-10-2011 SO GEHT ES WEITER!

Als Info: Wir waren heute vor dem Bundestag mehrere hunderte Menschen, die Versammlung war dort nicht angmeldet, somit wollten sie uns räumen! Wir haben klar deklariert, das wir hier keine Versammlung sind, sondern selbstbestimmt und eigenverantwortlich jeder sich auf diesem Platz vor dem Bundestag begenet. Wenn die Herren von der Polizei mit jemanden reden wollten, mussten sie mit und zu uns allen einzeln sprechen! Sie wollten uns definitv nicht gestatten, dass wir uns dort versammeln können! Es wäre verboten auf grün Flächen sich zu versammlen, so die Polizei! Dabei wiedersprachen sich zwei Aussagen der Polizei! Letztlich sagen sie uns, wir müssten es anmelden, das wir als Einzelperson auf dem Platz vor dem Bundestag stehen oder sitzen! Da wir nicht gehen wollten, haben wir uns zusammen getan, um uns direkt Vorort bei der Polizei als einzelne Personen mit einer Versammlung anzumelden! Wir hätten also immer zu je 2-3 Personen direkt vor dem Bundestag die Polizei mit einem imensen bürokratischen Aufwand konfrontiert. Letztlich waren wir bis spät abends noch da und der Polizeiführer hat sich nicht mehr gemeldet! Es war lediglich kein Kampingmaterial wie Zelt und ausgebreitete Decken erlaubt! Aber wir haben uns friedlich von den Polizisten verabschiedet und aufgeräumt! Neben Organisatorischen gab es auch vielen guten Input und wir haben friedvolle und egofreie Momente gelebt mit Menschen die den Wandeln beginnen! Es war wirklich toll heute am 16.10.2011 vor dem Bundestag in BERLIN! Morgen haben wir als Richtzeit 15 Uhr angesagt, aber jeder ist frei zu erscheinen, wann sie oder er kommen mag! Kleine Info noch, die Polizei wollte, ein paar von uns die Teller für Essen gebracht haben, nicht zur Gruppe lassen, da es anscheint kein Grund gäbe für das Besteck ohne Essen. Wenn wir alss Essen vorzeigen, darf auch Teller und Besteck auf den Platz gebracht werden! Wir waren heute alle friedvoll und haben einander zu gehört! Ein paar rollende Augen gab es noch, aber wir alle lernen - ich auch sehr stark - in diesem Prozess mit so viel Input, Positionen, Meinugen und Menschenmassen gut umzugehen und Neues zuzulassen! Richten wir uns auf das Gute, seien wir friedvoll und vor allem lass uns neue Lösung finden, ohne der Kritik zu verfallen! Des Weitern bitte räumt auf, ganz wichtig, wir müssen mit der Nachhaltigkeit anfangen, damit wir was ändern! Und vor allem brauchen wir ein gutes Wissen, wie die Rechtsgrundlage in Deutschland ist und sollten uns nicht einschüchtern lassen, den die Polizei arbeitet genauso mit gefährlichen Halbwissen. Wir müssen das ändern! Lasst und nicht die gleichen Methoden benutzen, sonst sind wir nicht besser! Es war toll heute und ich freue mich auf die kommenden Tage! Frieden und der Wandel beginnt in mir selbst, danke das ich das mit euch leben darf! :-) MORGEN ab 15 Uhr vor dem Bundestag am 17.10.2011 geht es weiter!

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Di

27

Sep

2011

Lebensreise statt lebensmüde!

Mein Papa liked "When a man love a woman", meine Mutter macht Reiki! Wie die Zeiten sich ändern! Ein Kind zu sein, dessen Familie politisch verfolgt war und gleich 2 mal geflohen ist, war nie leicht und zugleich bin ich dieser Familiengeschichte und der Stärke meiner Eltern in tiefer Dankbarkeit verbunden! Ich hab ganz klein schon Trauer, Schmerz und das Übertreten von Grenzen kennengelernt, die mich haben viel Leid sehen und fühlen lassen! Die nächsten 3 Monate heißt es für mich den Fokus finden, denn: "Ich gehe zurück an den Ort an dem meine Eltern unter Lebenangst ihre Heimat verlassen haben!" Holly shit, flight booked!!!

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Mi

14

Sep

2011

Als ich mich selbst zu lieben begann - Charlie Chaplin

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden,

dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und dass alles, was geschieht, richtig ist -

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man 'VERTRAUEN'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen,

daß emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnung für mich sind,

gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich, das nennt man 'AUTENTHISCH-SEIN'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört,

mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, daß alles um mich herum

eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man 'REIFE'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört,

mich meiner freien Zeit zu berauben

und ich habe aufgehört,

weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet,

was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man 'EHRLICHKEIT'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit,

was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,

weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das 'GESUNDEN EGOISMUS',

aber heute weiß ich, das ist 'SELBSTLIEBE'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört,

immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt,

das nennt man 'DEMUT'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,

wo ALLES stattfindet.

So lebe ich heute jeden Tag und nenne es 'BEWUSSTHEIT'.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

da erkannte ich,

daß mich mein Denken armselig und krank machen kann,

als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute 'HERZENSWEISHEIT'.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen zu fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich, DAS IST DAS LEBEN!

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Di

13

Sep

2011

real life

Häufig gilt es im Leben nach innen zu schauen, dort wo ich meinem vollständigen Potential ohne die Limitierung meines Verstandes begegne. Dort liegt Wahrheit, die ich brauche, um die Realität zu verstehen! Innen Wahrheit, Außen Realität, Wahrnehmung in Gleichmut als Verbindung = Die Kunst zu sein (leben), das Talent das ich erhalten habe, um in den mir universell gegeben Qualitäten zu leben! So einfach kann es sein! Und manchmal gehört das Gegenstück für das Erkennen dazu. Nur niemals als gleich starker Parameter im entscheiden absolutitischen Sinne! Nur als Werkzeug eben :-) Das Konstrukt sagt mir empfunden derzeit sehr stark zu, es ist was ich in mir erfahre und im Logischen Außen erkennen kann!

 

Sabbe sattā bhavantu sukhitattā!

 

Mögen alle Wesen glücklich sein!

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Do

16

Jun

2011

Que viva la re.... NO ... optimación! :-) I call it: Peacevolution (= friedliche (R)evolution)!

Angst und Prägung machen uns zu den Spielfiguren der Angstgesellschaft! Wer im Kampf lebt und ihn anerkennt, hält sich selbt klein! Es haben die die Macht, denn wir sie geben! Wer die Konsequenz der Motivation kennt und trotzdem die Gleiche in der Methode benutzt, bleibt stehen! Was bringt es mir, wenn ich den anderen kritsieren kann, aber keine Lösung habe, als die Angst das alles eskaliert? Da bleibt fasst nur abhauen, aber das ist genauso Systemfütterung, wie nicht bewusst sein! Nichts tun oder sagen ist genau so lügen oder Gewalt zu lassen. Und letztlich erzeugt Gewalt immer Gegengewalt. Eine Änderung erfahren wir erst mit neuen Lösungen und zwischen Schwarz und Weiß gibt es noch so viele Farben - ich freue mich mit Menschen zu arbeiten, die verstanden haben, das Bipolarität und Dualität keine Grundsätzlichkeit lebendiger und fühlender Seelen ist! Das dies nur eine einseitige vor allem männliche Beschaffenheit ist und wir nur in der Harmonie beider Energien in frieden bestehen. Die Methode bleibt die gleich, lernen wir unsere Motivation zu reflektieren und das Negative gehen zu lassen, das heißt auch manchmal dieses zu fühlen, aber es nicht zu halten! Wir reden hier von der höchsten Überzeugung - Urvertrauen!

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Di

14

Jun

2011

Als ich mir noch selbst wehtat und das JETZT!

Viele Jahre meines Lebens habe ich mich selbst gelehrt mit Negativen umzugehen und aus dieser Erkenntnis, Ruhe und Wohlbefinden zu schöpfen. Ich habe im Umgang mit dem Negativen scheinbare Heilung empfunden. Da ich mit diesen Umständen lebte und ihnen vor erst nicht entkam, brauchte ich diese Methode, um scheinbar nicht verletzt zu werden. Ich wollte niemals Narben an meinem Herzen hinterlassen lassen. All was mir passierte, sollte der Erkenntnis und gegen die Verwirrung helfen, aber niemals Narben hinterlassen. Heute habe ich Narben, die zur wahren Heilung bestimmt sind. Und so bin ich erwacht:

 

- Ich traf vor kurzem eine wundervolle Seele, die sich an Armen und Beinen vollkommen vernarbte hatte. Ich war zeitig verwirrt, wie sie sich das antun konnte. Sie sprach von dem Druck den sie an sich abgelassen hatte, der kreiert durch den Schmerz kam, den ihre Schwestern ihr zu gefügt hatten. In diesem Moment lief ich geistig an meinem Körper runter und bemerkte schnell die Narben die ich mir zu gefügt hatte, auf Grund einer ähnlichen Gegebenheit.

 

- Einer meiner Liebsten wiederholte einige Male folgenden Satz: „Die Haut ist das Gehirn. Jede Unreinheit und Irritation kommt auf Grund der Beschaffenheit deines geistigen Zustandes. Es ist sozusagen ein Abbild.“ Ich muss gestehen, es sagte sowas ähnliches, was ich so verstand :-)

 

- Ich lehne die Bipolarität und Dualität ab, da ich erkannt habe, dass ich nicht zwischen Herz und Geist stehen muss. Es hält mich sonst stetig klein. Ich übergehe die Grenzen der Alltäglichkeit und unserer grobstofflichen Welt mit der Verbindung zu größten Quelle dich ich kenne: die Liebe!

 

So stehen also Geist, Haut und Herz im direkten Gefüge, das habe ich für mich verstanden. Ich habe auf Grund meiner Geschichte mir weh getan, um mich scheinbar zu heilen. Ich habe für mich erkannt, dass die Verwirrung der Alltäglichkeit nicht funktioniert. Heute trage ich Narben auf der Haut, trage ich sie im Geist und auch im Herzen. Das was ich niemals wollte. Somit heißt es ab JETZT:

Ich tue mir nicht mehr weh, um mich vom Geschehenen heilen zu können. Heute heile ich mich, um zu wachsen. Die Narben sind zwar noch da, aber es gibt keine weiteren. Ich möchte, dass ich gesehen werde ohne diese Narben, weil mein Geist und Herz keinen Grund mehr haben, diese zu kreieren. Das ist die schöne Beschaffenheit meines Geistes und meines Herzen, das schöne Gefüge meines Lebens. Das ich mir verdient habe zu leben. In welches die Seelen treten, die daraus schöpfen, weil sie statt mitzufühlen – mitleiden - dieses nicht mehr oder eben nicht leben, aber im Prozess Auf-sich-schließen sich erkennen und sich inspirieren lassen zu wachsen, um wahre Heilung zu erfahren. Ich spreche gerne drüber und zeige meinen Weg auf, jeden der dies interessant findet und es für sein Erwachen braucht, ist herzlich willkommen. Weiterhin lache, weine, schreie, singe, feier und fühle das Leben, aber ich bin nicht bereit den Schmerz gelebt und präsent als Begleiter meiner Alltäglichkeit zu teilen, denn was ich gelernt habe, es gibt den Zustand an dem wir keinen stetigen Schmerz mehr brauchen, um das Dunkel zu verstehen und zu vergeben. Gewalt erzeugt letztlich immer gegen Gewalt und Angst immer mehr Angst sowie Freude eben auch mehr Freude, das am und im eigenen Körper und überall sonst auch. In dieser Vergebung zu mir selbst über das Zufügen von Schmerz lerne ich Vergebung zu Denen die es genau so wenig wussten, das Schmerz und Heilung nicht als Gegensatz funktioniert und sich nicht ausschließt oder in der Dualität gebraucht wird.

So verhält es sich mit meinen Narben: Und umso mehr ich wachse, desto unsichtbarer werden sie :-)

 

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Fr

03

Jun

2011

8 Heilkräfte die in jedem von uns liegen

Die Überzeugung führt mich zu meinen acht machtvollsten Schätzen:

 

1. Die Kraft mitzuwirken und zusammenzuarbeiten.

 

2. Die Kraft aufzuhören mit all den zeitraubenden und sorgenvollen Inhalten im meiner geistigen und somit auch - als Konsequenz - materiellen Welt.

 

3. Die Kraft alle Situationen des Lebens zu tolerieren und zu verstehen, das jede mir meine persönliche Erkentnnis gibt, denn wir alle sind Teil des Ganzen und haben unsere Mission zu erfüllen.

 

4. Die Kraft Einklang zu schaffen und in diesem mit mir selbst sowie mit anderen zu leben.

 

5. Die Kraft durch Klarheit und mit Bewusstsein zu entscheiden - Ich beurteile mich selbst nach dem Maßstab des Wohlbefindens und nicht die anderen.

 

6. Die Kraft mich selbst zu schützen und mich zurückziehen zu können, um mich zu besinnen und neue Energie zu schöpfen.

 

7. Die Kraft Illusionen trotz schöner Aufmachung zu erkennen und danach zu entscheiden Was-gut-tut, Wohlbefinden schenkt, passend erscheint, grundsätzlichen Wert hat oder eben nicht.

 

8. Die Kraft sich dem Leben zu stellen und die Courage zu haben alle Situation mit positiver Manier zu bewältigen.

 

All das kann ich als geistiges bewusstes Wesen reiner Liebe! Denn Liebe ist kein Gefühl, sondern ein Wesen!

 

(Meine Interpretation nach den 8 Heilkräften von Brahma Kumaris)

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Mi

18

Mai

2011

Was passiert ohne Liebe...

Pflicht ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrheit ohne Liebe macht kritiksüchtig
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

 

Quelle: http://www.paradiso.de/ohne-liebe

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Mo

16

Mai

2011

Das Sein ist ein Gefüge!

Das Sein ist ein Gefüge, das erklärt doch mal einiges! Wer dagegen strebt über geht sein Wesen, das schließlich will lebendig sein und kehrt zurück in die feststoffliche Welt. In diesem Sinne öffnet euch für das Ganze ihr seid Teil und macht es zu einer nachhaltigen und wohlfühlenden Welt ohne Druck und Situationen in dem andere in einen angstvollen/anstregenden Zustand geführt werden. Dafür müssen wir nicht stettig niederreissen und wieder neuanfangen, sondern aus dem Guten Schöpfen und uns der qualitativen Steigerung in der Spirale der Zeit hingeben. Quantität ist ein Sicherungsmeachnismus der Vielfalt und nicht als Verwirrung, sondern als Möglichkeit, die zu erwählen ist, zu sehen. Viele Schritte voran im Passierenlassen und das richitge Maß an Ruhe für das Reflektieren ist ein wahrlich harmonischer Weg dafür, statt zwei Schritte voran und einen zurück zu gehen. Ich nenne es das Niederlegen des eigenen Kampfes/Ego und die qualitaive Basis der Freiheit, um das Sein in seiner Herrlichkeit zu schöpfen. Und schon wird aus dem Vorschiften erhalten, ein eigenes Erwählen von Achten, auf sich selbst, andere und dem Zusammenspiel mit anderen. Es ist keine Beobachtersituation, sondern der freie Zustand zu verstehen aus dem herrlichen Gefüge des Sein. Denn nichts lehrt uns besser als das Leben selbst.

Es liegt fern, von dem was wir Ego nennen und ist eine verlässliche Basis. Wer den Boden nicht definiert auf dem er geht, wird die Grenzen als bitteren Beigeschmack erleben. Wer seinen Boden kennt und kommuizieren kann, ist verlässlich, kann auf vielen Wegen wandern und kann Bindungen eingehen ohne seine Freiheit zu verlieren und andere dabei zu überrennen. Wenn wir harmonisch sind, sind wir das auf allen Ebenen, nicht nur auf der einen. Und wir kommen nicht in den eigen auferlegten Zwang alles wieder abbrechen zu müssen, weil es auf einer Ebene nicht funktioniert und somit alles in Frage zu stellen, was IST. Es gibt keinen Anspruch in ein Loch zu springen, das uns wieder zurückführt an den selben bereits erlebten Moment der Erkenntnis. Wir fangen an zu erkennen, welche wahrliche Beschaffenheit unser Wesen hat, statt nur die Charakterisierung unserers verblenderischen und gesellschaftlichen Seins zu ergründen. Erkenntnis wird zu einem begleitenden und stettigen Zustand, als nur eine situative Wiederholung unseres bereits erfühlten oder gar nur angesammelten Wissens. Der Kampf mit seinem eigenen egoistischen Handlen, ist der größte Kampf den unsere und scheinbar alle vorigen destruktiven Menschheiten bis jetzt geführt haben. Es ist die Quelle aller Konflikte. Durchbrechen wir dieses System, eines der Systeme die wir wirklich durchbrechenen können, dann begeben wir uns auf eine andere Ebene, es ist eine andere Dimension der Wahrnehmung und des Handelns. Es ist träg so viel Freiheit in sich, das wir sie kaum greifen und dennoch ist sie verlässlich, denn die Qulaität darin ist stettig! Es ist der Zustand in dem wir uns nicht selbst überholen und das Maß leben, ohne das es auferlegt ist, das uns gutfühlen lässt mit allen Berührungspunkt im Gefüge des Seins.

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So

17

Apr

2011

Gedankenfetzen vom 17.04.2011

Wenn das Leben ist, ...

 

Es sind diese kleinen Momente, die mir immer wieder zeigen, dass ich auf dem passenden und liebevollen Weg bin. Das ich meine gesellschaftlichen Schutzmantel abgenommen habe!

Gerade heute zeigt sich die Ruhe und Stimmigkeit des Lebens.

Nach einigen Tagen des Denkens und der Feinoptimierung meiner geistlichen und ätherischen Welt, erfüllt sich heute die Schale und statt überzuquellen, ist sie im rhythmischen Einklang ihrer Wellen – mal ruhiger mal etwas tatenvoller.

Wenn Menschen aus dem scheinbaren Nichts auf einen zu kommen, kurz die Nähe für ein liebevolles Lächeln geben oder die Freude über einen neuen Freund, beim Lauschen seiner liebevollen Worte, einfach da ist, ohne meine ungezügelten Sinne übersprudeln zu lassen, weiß ich was Leben bedeutet. Heute fühlt es sich so an, als ob das Wichtige im Leben die Vielzahl all dieser kleinen und fast schon passiven Momente, in den ich einfach bin ohne zu hinterfragen, das Leben zum Sein ernennen und das Gefüge so sichtlich und spürbar machen.

Es sind die klaren Momente in denen ich immer wieder merke, mit was für ruhigen und mit wohlgesonnen Menschen ich meine Alltäglichkeit erlebe. Ein guter Freund gab mir letztens dieses Bild: „Ich werde von dieser Welt (negativen, kontrollierten und emotional konventionierten Gesellschaft) nicht wahrgenommen, da ich in meinem ganzen Sein einfach keine Reibung entstehen lasse, ich bin für die Menschen, die in dieser Welt leben, unsichtbar“.

Ich konnte ihn so gut nachempfinden! Auch in kritischen Momenten und bei schweren Themen, wenn ich auf der Liebe motiviert bin und Distanz von meinem Ego sowie der gesellschaftlichen konventionierten Emotionalität (z. B. Angst und Misstrauen) entsteht einfach keine Angriffsfläche.

Natürlich lebe ich im reichsten Land und in der reichsten Stadt der Welt. Ich rede von einem privilegierten Rahmen, um meine individuelle Freiheit zu leben, um einfach zu sein!

 

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Mi

13

Apr

2011

Mein Schatz!

27.12.1997

 

Habe Respekt vor Allem, ob Mensch oder Tier.

Ist es ein Monster verstehe es und es versteht dich.

Behandele nichts niedriger als dich, denn wenn du es tust, ist es besser als du.

Sei aufmerksam, friedlich und liebenswürdig.

Misshandele es nicht, denn es fühlt auch so wie du.

Es fühlt Wut und Rache und begeht die gleichen Dummheiten wie du, außer es ist nicht wie du, sondern respektiert dich und will dich verstehen.

Ob Mensch, Pflanze oder Tier alles verdient liebe, frieden, KEIN Leid, Freude und Respekt.

 

05.01.2001

 

Geh wohin dein Herz dich trägt!

 

15.12.2003

 

Gott was würde ich dafür geben. Vielleicht eines Tages, denn es treibt mir die Tränen in die Augen und lässt mein Herz schmerzen und die Kehle schnürt sich mir zu bei dem Gedanken, das wir in einer Welt leben in der Menschen leiden, sich schlecht fühlen und nichts aus sich machen können, noch nicht einmal durch eigenes Verschulden, sondern durch Gegebenheiten die nicht sonderlich, wohl eher total beschissen sind, keine Chance auf ein tolles Leben haben, wie ich es zur Zeit genießen darf. DANKE. Bitte beschütze alle die ich lieb habe und lass sie ihren Weg finden, durch eine Welt die so wunderbar sein kann.

Ich liebe, lebe und genieße, Ich BIN!!!

 

23.10.2007

 

Es beginnt etwas Neues und es endet mal wieder etwas Altes.

Es ist wahnsinnig, wie sich die Dinge entwickelt haben, Träume zum Leben erweckt und Ziele zur Realität wurden. Ich kann manchmal kaum glauben, dass das Leben mich so liebt.

Alle Erfahrungen die ich machen durfte und alle Träume dich ich leben kann, unglaublich die Welt zu Füßen zu haben, wie unglaublich was in dieser Welt bewegen zu können, wie über unglaublich die Welt trotz all dem Negativen zu begreifen und sie leben zu können ohne falsche Werte, Normen und Vorstellungen zu leben und das Gefühl von Glück zu empfinden! Und das sogar, wenn nicht alles perfekt ist. Ich frage mich öfters warum ist dieses Glück mir zu Teil geworden?! Vielleicht weil ich es verstehen kann und will! Ich weiß was meine Aufgabe ist! Danke Gott! Ich weiß nicht wofür ich all das bekomme, aber es beginnt ein neuer Abschnitt, auf dem ich auch weiter diesen Weg gehe. Den Weg den ich mir aber auch selbst erkämpft habe - ein schöner Weg! Eine schöne Straße die auf eine schöne Sonne zu läuft, frische Luft, Liebe und Glückt begleitet mich und Glückseligkeit, Erfüllung und viele Taten - gute Taten von wundervollen Menschen. Die an diese Welt und an sich glauben! Und ich bin einer dieser Menschen! Danke für all das! Danke für mich, mein Herz und mein Denken! Danke für mein Verständnis und die Einflüsse die diesen Geist geprägt haben! Danke für alle Sekunden, Stunden, Tage, Jahre, eben jeden Moment des Fühlens, nicht Fühlens?! und gefühlt werden.

Man/Frau muss nicht immer sagen wie schwer etwas war, man muss einfach mal danken und zeigen, dass man stolz ist, dass man alles gemeistert hat und sich stetig selbst findet! Man muss nicht immer nur sehen, was man nicht hat, sondern stolz zeigen, was man hat.

Ich hab so viel und ich habe es geschafft, anzufangen meine Träume zu leben!

Ich bin nicht übermütig, nur mutig, das zu tun, was ich mir vorstelle. Ich rede nicht über Ungetane, sondern schwärme von meinen persönlichen und selbst gesetzten Erfolgen – Das kann auch etwas Kleines sein und vollkommen Unwichtiges für einen anderen. Aber ich träume trotzdem noch von weiteren Zielen, freue mich auf Lexionen und bin bereit für den Rest meines Lebens, den ganzen Rest, das Große und Ganz, das hoffentlich weiter so mit Liebe, Stolz, Glück und Freude erfüllt ist, wie das Jetzt!

Ich bin gespannt auf meine Träume die ich zum Leben erwecken werde! Ich bin gespannt auf die Erfahrungen die mich fühlen und immer wieder neu denken lassen werden. Ich bin gespannt auf die Entwicklung die ich mache, um mich vor Freude immer wieder zu erstauen!

Ich freue mich, bin gespannt auf die Erfolge die ich mache, um vor Stolz noch mehr Dank zu verspüren! Ich bin gespannt auf mein weiteres Leben in all seinen Facetten.

Wie eine Seelenschwester es sagen würde: „This is no ego or vanity. I am just celebrating me! Give me the courage to love with an open heart and except the things that I can not change and change the things that I can!“

 

27.06.2009

 

… Nun bin ich geistig frei, denn der Glaube liegt in mir an mich und in den Menschen die mich erfüllen (Freunde und Wegbegleiter)! Schaue ich zurück bin ich vom Schatten in die Sonne getreten! Die Wolken die dann und wann auftauchen, trüben nicht, sie ernüchtern, damit die Sonne immer wieder aufs Neue sich wundervoll anfühlt. Ich kann endlich meine Gefühle schöpfen. Mit dem Glauben an sich selbst, kommt auch so sehr die Gewissheit über das eigene Sein…

 

29.09.2010

 

Ich entscheide mich heute ein geistiges bewusstes Wesen zu sein und klinge mich ins Universum ein!

Der Glaube an mich selbst führt mich zu meinen machvollsten Schätzen! (Wobei MACHT ein sehr männliches Wort ist. Ich vermerke, der Wandel und die Zeit der Weiblichkeit haben begonnen!)

 

08.04.2011

 

Die Überzeugung führt mich zu meinen acht machtvollsten Schätzen:

 

1. Die Kraft mitzuwirken und zusammenzuarbeiten.

 

2. Die Kraft aufzuhören mit all den zeitraubenden und sorgenvollen Inhalten im meiner geistigen und somit auch - als Konsequenz - materiellen Welt.

 

3. Die Kraft alle Situationen des Lebens zu tolerieren und zu verstehen, das jede mir meine persönliche Erkentnnis gibt, denn wir alle sind Teil des Ganzen und haben unsere Mission zu erfüllen.

 

4. Die Kraft Einklang zu schaffen und in diesem mit mir selbst sowie mit anderen zu leben.

 

5. Die Kraft durch Klarheit und mit Bewusstsein zu entscheiden - Ich beurteile mich selbst nach dem Maßstab des Wohlbefindens und nicht die anderen.

 

6. Die Kraft mich selbst zu schützen und mich zurückziehen zu können, um mich zu besinnen und neue Energie zu schöpfen.

 

7. Die Kraft Illusionen trotz schöner Aufmachung zu erkennen und danach zu entscheiden Was-gut-tut, Wohlbefinden schenkt, passend erscheint, grundsätzlichen Wert hat oder eben nicht.

 

8. Die Kraft sich dem Leben zu stellen und die Courage zu haben alle Situation mit positiver Manier zu bewältigen.

 

DANKE!

 

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Mi

13

Apr

2011

Für die Liebe ist die Liebe wichtig!

Liebe ist die Distanz zu sich selbst, alles im Leben auf seine individuelle und eigene Art zu akzeptieren und die damit verbundene Herrlichkeit und Erkenntnis in der es geschaffen wurde zu sehen sowie das harmonische und heilende Wirken darin zu leben.

Liebe
Liebe
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Do

03

Mär

2011

I heart Berlin

Es gibt in Berlin eine Jahreszeit, in der wir die Fenster aufreißt und nachts unsere Decken beiseitelegt. Es ist Frühling geworden, der die Stadt erhellt und das erste Lächeln zurück bringt in die verschiedenen Leben dieser außergewöhnlichen Stadt.

Der morgen erscheint im Sonnenlicht, die Dunkelheit kommt später und die Nächte werden klarer, während gleichzeitig ein Wunder geschieht: Der Stadtlärm wird mit dem Beginn des Vogelgezwitscher zum harmonischen und sanften Stadtmelodie, ohne welchen Berlin nicht Berlin wäre. Ein einzigartiges Flair liegt über der Muddastadt (Hauptstadt) und natürlich ein übler Geruch an fast jeder Straßenecke. Der jedoch das Frühlingsgefühl einfach nicht trüben kann.

 

Ich nehme ein Zug vollmundiger, stinkender, feinstaubiger BERLINER Stadtluft, ich fühle den „Frühling“ und meine heutige Reise durch Berlin kann beginnen.

Die Sonne taucht den Himmel zu früher Stunde in ein sanftes Rot, während die Stände auf dem Winderfeldplatz am Samstagmorgen ins Leben erweckt werden. Ich sehe zwischen frischen Obst, Gemüse, Blumen und anderen Leckerein, schöne Männer. Das wundervolle an diesem Ort ist, ich wandere unbedacht und frei, denn hier steht wahrlich keiner auf mich. Schöneberg einst Geburtsort von Größe Marlene Dietrich, ist heute rund um den Nolli (Nollendorf Platz) ein Tummelplatz für alle die ihre Sexualität frei leben. Homosexualität ist hier schon fast ein Muss.

Meine Reise führt mich zum Körper-Vitalis in der Winterfeldstraße.

Tipp: Eine Oase der Kraft - 40 min - 7 Euro Jade-Rückenmassage. Für alle unter uns die Entspannung brauchen, um den letzten Rest der Winterenergien aus dem Körper zu spülen, sollten hier altasiatische Massagekünste ganz modern genießen.

 

Beflügelt geht es mit meiner großen gelben Limousine, die U-Bahn, straight rein nach Mitte. Eine ganz normale Fahrt bekommt man in Berlin nicht. Ich treffe meine Freunde: Penner, Sänger und Stadtmusikanten. Der Großteil der Berliner ist wahrlich abgenervt, doch was so ein wenig Sonne in den Straße für Auswirkungen tief unter der Erde haben kann, ist erstaunlich.

 

O sole mio...klingt es durch die Bahn in Richtung Tegel ...Motz...Straßenfeger...Isch will euch ja nüsch nerven...Kleingeld...Moabit ist Moabit (BESTE)...tratttatttaaatatta...was zu essen nehm ick och - Ick hör Kleengeld klimpern, der Frühling ist da und das Geld fließt.



„Nächster Halt: Französische Straße“, scheppert es aus dem kaputten Lautsprecher. Heute mit all der Endorphin-Ausschüttung fühle ich kaum einen angenehmeren Klang.

Ich stürme aus der Bahn und während ich hoch laufe, fühle ich, wie der von der Sonne gewärmte Wind mich fast von den Treppen fegt. Vom Schatten ins Licht, was für ein wundervolles Gefühl. Ich stehe auf der Friedrichstraße - Posh, Glanz, Glamour, viele Touristen, Sonne – und mein Reise führt mich zum Gendarmenmarkt, auf dem eine Geigerin leidenschaftlich für ein paar Cent die Geige schwingt.

 

 

Ich fühle mich beflügelt, scheine leicht und erfüllt. Hopsend schaffe ich es zwischen den Menschenmassen über den Gendarmenmarkt. Einst Ort des politischen Geschehens, der von Revolution und Wiedervereinigung geprägt ist, zählt er heute zu den schönsten Plätzen Europas.

La Quchnia – Kaffee, Brot, Kultur ist mein Ziel, denn mein Geist und Leib schreit nach einer guten Erfrischung. Im Kultur-Kaffee bekommt man nebst gutem Kaffee, auch leckern Biokuchen und exzellentes Essen. Leider nichts für den kleinen Geldbeutel, aber lohnenswert. An der Eingangstür hängt ein DEFA-Plakat und im hinteren Teil des Kaffees eröffnet sich eine Galerie an DEFA-Filmen, neu aufbereitet.

Tipp: Für alle die Interesse an den Filmwerken der damaligen DDR haben, sind hier genau richtig. Man trifft man Größen aus dieser vergangenen Zeit, sieht Vorführungen der alt neuen Spielfilme und genießt Jazz-Konzerte vom Feinsten, all das in gemütlichen Ledersesseln. Gefährlich, gefährlich, denn schneller als ich dachte, ist eine Stunde rum und ich reiße mich aus meinem Sessel. Natürlich biete die Quchnia Platz vor dem Kaffee mit besten Ausblick, wärmenden Decken und SONNE.

 

 

Ich verlasse Mitte und begebe mich in einen entspannten Stadtteil: Kreuzberg 36 steht auf meinem Plan. Dort angekommen höre ich Pfeifen und Schnalzen hinter mir, skurrile Gestalten im Sonnenlicht. Ich erfreu mich dran, dass der Hormonspiegel steigt und jedes weibliche Objekt zur Begierde wird. So ein wenig Aufmerksamkeit in der wärmenden Sonne, kann die Seele doch ganz schön streicheln.

 

Der Kotti (Kottbuser Tor) ein Spielplatz zwischen sozialem Abgrund und Freiheit ist Boden für alles und nichts. Beim Wechsel der Straßenseite zaubert sich ein Lächeln auf mein Gesicht. Krokusse gelb, lila und weiß säumen den Straßenrand und geben der sonst so tristen Fassade Farbe.

Tipp: der Markt am Maybach Ufer - Jeden Dienstag und Freitag gibt es hier günstig, gute und frische Sachen. Da heute Samstag ist, machen ich mich auf in die andere Richtung und lande auf meiner ach so schönen Oranienstraße

Ein Hund springt über die Straße, zwei Hunde springen über die Straße, drei Hunde springen über die Straße und so weiter. Der Sommer treibt nicht nur uns Menschen, sondern auch ihre Begleiter raus. Und das sind bekanntlich viele Begleiter in Berlin, denn: „Jeder hat einen Hund, aber Keinen zum Reden“ (Peter Fox). Ich genieße die Straße, Läden, entspannte Menschen an ihren Fenstern, Gespräche, Kinder, Sonne und viele lächelnde Gesichter.

Nach einiger Zeit komme ich am Schlesi (Schlesisches Tor) vorbei, kurz noch in einige Szeneläden reingeschaut, entscheide ich mich über die Oberbaumbrücke zuschreiten. Raus aus dem Kapitalismus, rein in den Osten. Und weil es schön ist, begegnen mir gleich zwei Wahrzeichen des Geldes: UNIVERSAL und die O2-Arena. Na ja, so differenziert wie zu Mauerzeiten ist es eben nicht mehr, aber Mauer haben wir noch in Berlin. Sie verbirgt heute den Space Beach und das Yaam zum Ufer der Spree, und wird von der East Side Galerie geschmückt. Die Graffitis und Malereien lassen mich in Gedanken schwelgen. Ich schließe meine Augen und sehe mich genau hinter dieser Mauer den Sommer genießen. Strand, Cuba Librè und gute Musik von House bis DanceHall, zu Tag und auch bei Nacht, sind meine Erfahrungen.

Tipp: Wer die teilen möchte, sollte sich an den Sonnentagen im Sommer an genau diese wundervollen Orte begeben. Handtuch eingepackt, denn mehr brauch man wahrlich nicht. Das Yaam und auch die Bar25 bieten besten Platz zum Sonnen und gute Drinks.

Für das I-Tüpfelchen meiner Reise begebe ich mich zur S-Bahn, auf zum Hackeschen Markt.

Angekommen habe ich mein Ziel in Gedanken schon fokussiert. An den leichten Mädels für 20, 50 oder 100 Euro vorbei, begebe ich mich auf meine geliebte Oranienburger Straße. Ich stehe zwischen Osten und Westen, Kultur und Prostitution und vor allem zwischen Glamour und alternativer Szene. Die Sonne gibt dieser besonderen Straße den letzen Schliff und auch hier ist der Frühling schon angekommen. Zu Hauf sehe ich die Berliner in der Sonne sitzen und am Tachelés lasse ich mich fallen.

Tipp: Im Hinterhof findet ihr eine sehr lustige und schräge Ausstellung geschweißter Skulpturen: Sehenswert und einfach mal anders und kostet kein Geld. Aber einen kleinen Obolus sollte man doch da lassen, damit genau solche Orte und Ideen erhalten bleiben. (Mehr zum Tachelés)

 

Und schon mache mich auf zum letzten Ziel meiner Reise....

 

Die Skyline von Berlin ergibt sich vor mir, sanftes Bachplätschern, Gerede und die Klänge eines Trommlers dringen in meine Ohren. Ich stehe auf dem Kreuzberg im Victoria Park und Berlin glitzert und funkelt in seinen Abendlichtern zu meinen Füßen. Mein Tag ist perfekt, keine Müdigkeit zu spüren, nur viel Mut und Freude diese Stadt einen ganzen Sommer ganz neu leben und erleben zu dürfen. Meine Reise ist am Ende und ich sitze vor meiner geistigen Freiheit, sie nennt sich BERLIN.

 

 

 

 

"Ich liebe Berlin durch deine Augen" Laura T. aus B! Genau dem schließe ich mich an.

Alle Bilder in diesem Artikel wurden von Oliver Huizinga geschaffen. Berlin ist nicht nur vielseitig, sondern so vielfältig zu sehen. Was gleich bleibt ist die Liebe in jedem Bild und jedem Wort. Hier geht es zu einem der begnadesten Fotografen dieser Stadt Oliver Huizinga, erfreut euch an seinen Werken, sie laden ein mit neuen Augen zu sehen :-)


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Do

27

Jan

2011

An die Pessimisten dieser Welt, eurer Ich-Muss-Scheiße-Drauf-Sein-Absolutismus nervt!

Wenn das Sein nur noch schwarz gesehen wird, stecken die Gefühlswelt und der daran hängende Rationalismus in einem großen schwarzen Loch. Heut zu tage unterscheiden wir zwischen Kultur-Optimismus und –Pessimismus. Unsere Welt teilt sich sichtlich in schwarz und weiß. Orientiert am Immer, Nie und dem Aber-Du ist die goldenen Mitte schon lange kein erstrebenswerteres Ziel mehr, welches wir in unserem menschlichen Sein als erfüllend erleben könnten. Wir widmen uns nur noch einer Richtung: Die immer Glücklichen leben im verblenderischen Sein ihrer selbst und kreierten Fröhlichkeit. Sie sind gefangen im Aufrecht erhalten ihrer Fassade. Und auch den Pessimisten scheint es vorerst ein Leichtes sich in ihrer stetigen Depression und zeitweisen Lethargie im Streben nach Erfüllung hinzugeben. Dabei beharren sie auf den Realismus einer einseitigen Perspektive! Und wer ist schuld daran?

 

Nein, ich möchte und werde dem einem Extrem weder dem einem noch dem anderen gerecht werden. Ich frage nicht nach Schuld, sondern nach einem einfachen: Welche Konsequenz bringt mein Handeln in eine Richtung mit sich?

 

Versuchen wir Distanz zu unserem Sein zu erlangen, nur eine Sekunde! Legen wir ab vom Ich-Konzept, das wir uns in jahrelanger Detailarbeit antrainiert haben und seinen wir einen Moment lang scheinbar nackt. Es sieht uns gerade niemand!

 

Wir stoßen tagtäglich in einem Kreis der zustimmenden Meinungen, wenn wir es gescheit und verblenderisch angestellt haben, auf Menschen. Ist schön, aber reicht einem das? Widmen wir uns der Herausforderung, dem Weg der kaum begehbar erscheint und konfrontieren wir uns mit anderen Meinungen, so ergibt sich schnell eine enorme Vielfalt der Perspektiven über ein und die Selbe Angelegenheit. Vor erst scheint es ein konventionelles Es-gibt-immer-zwei-Seiten-der-Medaille. Doch mit etwas Weitblick, steigt die Zahl gen Unendlich. So verhält es sich auch mit der vielfältigen Meinungen gegenüber derer die sich entschieden haben, das Licht am Ende des Tunnels grundsätzlich nicht zu sehen: Vergraben in der Schwarzmalerei, verirrt sich der Gedanken schnell ins Absolutistische. Die Pessimisten dieser Welt scheinen nach ihrer Meinung die einzigen zu sein, die sich nicht verblenden lassen. Nur wo von nicht verblenden lassen? Keine Verblendung des Natürlichen, keine Verblendung der von ihnen beeinflussen Gesellschaft, keine Verblendung sich selbst gegenüber, keine Verblendung des klaren Blickes, keine, keine, keine, einfach keine Verblendung, eben!? Und schon stecken wir im sich sicherlich negativ erfüllenden Kreis des Pessimismus. Dieser Habitus scheint schon fast, wie die fest gebissene Überzeugung unserer optimistischen Glückskind, während sie über die saftigen grünen Weiden des Seins tanzen. Mit absoluter Überzeugung und großer Hoffnung strebt der wahre Pessimist seinem harten Schicksal und dem Endzeitalter entgegen! Er kennt sein Ziel, er kennt seine Bestimmung, er kennt den Weg, er kennt sein Schicksal. Fasst!

 

Ein kleines Geheimnis: Da liegt noch mehr im Sein! Realismus beinhaltet positive, negativen Gedanken sowie viele dazwischen. Sie nennen sich die vielfältigen Perspektiven der Wahrheit die wir lernen neu zu gestalten. Durch unsere Gedanken schaffen wir unsere Realität und unsere Gefühle. Ich spreche mich nicht gegen den vorausschauenden, weitblickenden und vordenkenden Gedanken, jedoch gegen jenen negativen in Scheuklappen gehüllten sowie stetig beschäftigenden, der ein so beunruhigendes Gefühl in der Magengegend mit sich bringt. Den der eben Etwas-Anderes nie zulässt.

 

Wir alle leben auf dem Blauen Planeten das ist die eine große Wahrheit und dazu hängen wir auch noch mitten im Universum. Wie jeder einzelne sie nun sieht, ist echt eine Sache der Empfindung und Fähigkeit zur Erkenntnis. Dazu: Diese Sicht entwickelt sich und findet sich in einer Vielfalt von Gedanken, einige davon auch im tiefsten Schwarz. Was wir heute Denken schließt sich morgen nicht aus, aber ist vielleicht doch nicht mehr so ganz der eigene gefühlte Gedanke. Das Schwarz ist nötig, um strahlendes Weiß kennen zu lernen. Auch ich weine und fühle die übliche Paranoia die jeder im Universum hat. Doch die Ego-Ängste sind letztlich die, jene uns nie auf unser Bauchgefühl hören lassen, um unserer Sein zu entdecken und auch diese Ängste sind jene, die strahlende Sonne zu zerstörenden Hautkrebs machen, während sie kollektiv an der Zigarette ziehen und in das unerklärte und bodenlose Glas des Sein schauen.

 

Wir sollten keine Angst haben das wir bei der Erkenntnis auch mal leiden, da wir alle gesellschaftlich konventioniert sind, ist das etwas "menschliches". Ami sagte einst: "Also manchmal ist nicht angebracht, jemanden, der an die Dunkelheit gewöhnt ist, zuviel Licht zu zeigen... er könnte geblendet werden und erblinden. Ein andermal ist es nicht vorteilhaft, jemanden der an das Licht gewöhnt ist, sehr große Dunkelheit zu zeigen... er könnte vor Schreck sterben."

 

Lernen wir die Vielfalt, lassen wir die Extreme hinter uns und scheuen wir nicht vor Kritik auch an uns selbst, danach ist unser Geist leicher und unser Herz ein wenig weniger verwirrt. Das unangenehme Bauchgefühl der Verwirrung wird zur Intuition die Klarheit der Gedanken und der Emotionen mitsichbringt. Das verspreche ich ;-)

 

Miss Dáilo

 

Ich danke den Menschen die ich Ami nenne. Mi Ami (Amigo) danke für all deine Inspiration! (Direkter Dank geht an Soledad Marquez‘ Quotes, Ami kehrt zurück und Per Anhalter durch die Galaxies)

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Mi

26

Jan

2011

Gedankenfetzen vom 26.01.2011

Im Leben sind nicht die anderen Schuld! Wir rauben uns die eigene Energie, in dem wir die Fehler suchen bei anderen, statt frei zu sein! Ein Zeichen das wir im eigenen Unglück schwimmen! Das dieses System schrott ist, weil wir es beschissen leben, ist klar! Be the change you want to see in this world! Ich kann nicht von anderen Ehrlichkeit mir selbst gegenüber oder sich selbstgegenüber erwarten, wenn ich das selber nicht erfüllen. Warum? Weil wenn das einer dann ist mit mir und zu sich, verstehe ich es nicht und urteile womöglich auch noch über diese Person und sein verhalten, als es zu schätzen! Verwirrte kleine Menschheit! We are all part of that! Das die Macht mit dir sei ;-)

 

Miss Dáilo

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Di

25

Jan

2011

Das Pergament des alten Krato - Einwohner des Planeten Kia

Es gibt ein altes Mysterium im Universum:

 

Warum das Leben?

 

Wozu die Schöpfung?

 

Die Wissenschaftler mühen sich ab, suchen und finden es nicht heraus, und da sie es nicht herausfinden, erfinden sie Theorien, aber das alte Mysterium offenbart sich nur der Liebe, dem Bewusstsein, das durch die Liebe erleuchtet ist (la concencia illuminada por el amor).

Privileg der Einfachen und Einfältigen wie es die Kinder sind.

Liebe ist ein sehr feiner Bestandteil des Bewusstseins. Sie ist imstande, den tiefen Sinn des Lebens aufzuzeigen.

Liebe ist die einzige legale Droge. Wer im Alkohol und in anderen Drogen das sucht, was die Liebe schenkt, der irrt.

Liebe ist das Wichtigste im Leben. (Jeder sucht sie und erträumt sie sich).

Die Weisen kennen das Geheimnis und suchen nur die Liebe. Die anderen nehmen sie nicht zur Kenntnis, und des halb suchen sie nur Äußerlichkeiten.

 

Wie nun Liebe erwerben?

 

Keine Technik verhilft dazu, denn die Liebe ist nicht materiell. Sie gehorcht nicht den Gesetzen des Denkens und der Vernunft; diese sind vielmehr ihr unterworfen.

Um Liebe zu erwerben, muss man zunächst einmal wissen, dass Liebe kein Gefühl ist, sondern ein Wesen. Liebe ist ein Jemand, ein lebendiger realer Geist, der, einmal in uns erwacht, das Besagte bringt, der alles bringt.

 

Wie soll man es nun anstellen, dass er zu uns kommt?

 

Zuerst muss man daran glauben, dass der Geist existiert (weil man ihn nicht sieht, sondern nur fühlt) - (manche nennen ihn Gott) - dann muss man in seiner innersten Wohnung nach ihm suchen: im Herzen (oder auch im Bauch).

Man brauch ihn nicht zu rufen, weil er schon in uns ist. Man muss ihn nicht zum Kommen auffordern, sondern ihn hinauslassen, ihn befreien, ihn hingeben. Es geht nicht darum, Liebe zu fordern, sondern Liebe zu geben.

 

Wie erwirbt man Liebe?

 

Indem man Liebe gibt.

 

Amando

 

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Sa

22

Jan

2011

Der Seelenvogel

So sieht der Seelenvogel vielleicht aus!?!?!
So sieht der Seelenvogel vielleicht aus!?!?!

Tief, tief in uns wohnt die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, dass es sie gibt.

Und jeder weiß auch, was in ihr ist.

In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein.

Der Seelenvogel.

Und er fühlt alles, was wir fühlen.

Wenn uns jemand verletzt tobt der Seelenvogel in uns herum; hin und her, nach allen Seiten, und alles tut ihm weh.

Wenn uns jemand lieb hat, macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge kleine, lustige, vorwärts und rückwärts, hin und her.

Wenn jemand unseren Namen ruft, horcht der Seelenvogel auf die Stimme, weil er wissen will, ob sie lieb oder böse klingt.

Wenn jemand böse auf uns ist, macht sich der Seelenvogel ganz klein und ist still und traurig.

Und wenn uns jemand in die Arme nimmt, wird der Seelenvogel in uns größer und größer, bis er uns fast ganz ausfüllt.

So gut geht es ihm dann.

Ganz tief in uns ist die Seele.

Noch niemand hat sie gesehen,

aber, jeder weiß, dass es sie gibt.

Und noch nie, kein einziges Mal, wurde ein Mensch ohne Seele geboren.

Denn die Seele schlüpft in uns, wenn wir geboren werden, und sie verlässt uns nie, keine Sekunde,

solange wir leben.

So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen von unserer Geburt bis zu unserem Tod.

Sicher willst Du wissen, woraus der Seelenvogel besteht.

Das ist ganz einfach.

Er besteht aus Schubladen.

Diese Schubladen können wir nicht einfach aufmachen, denn jede einzelne ist abgeschlossen und hat ihren eigenen Schlüssel.

Und der Seelenvogel ist der einzige, der die Schubladen öffnen kann.

Wie?

Auch das ist ganz einfach: mit seinem Fuß.

Der Seelenvogel steht auf einem Bein.

Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, an den Bauch gezogen.

Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel zu der Schublade um, die er öffnen will, zieht an dem Griff, und alles, was darin ist, kommt zum Vorschein.

Und weil alles, was wir fühlen, eine Schublade hat, hat der Seelenvogel viele Schubladen.

Es gibt eine Schublade für Eifersucht und eine für Hoffnung.

Es gibt eine Schublade für Enttäuschung und eine für Verzweiflung.

Es gibt eine Schublade für Geduld und eine für Ungeduld.

Auch für Hass und Wut und Versöhnung.

Eine Schublade für Faulheit und Leere und eine Schublade für die gemeinsamen Geheimnisse.

Diese Schublade wird fast nie geöffnet.

Es gibt auch noch andere Schubladen.

Du kannst selbst wählen, was drin sein soll.

Manchmal sind wir eifersüchtig ohne, dass wir es wollen.

Und manchmal machen wir etwas kaputt, wenn wir eigentlich helfen wollen.

Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten....

Man kann schon verstehen, dass die Menschen verschieden sind, weil sie verschiedene Seelenvögel haben.

Es gibt Vögel, die jeden Morgen die Schublade "Freude" aufmachen.

Dann sind die Menschen froh.

Wenn der Vogel die Schublade "Wut" aufmacht, ist der Mensch wütend.

Und wenn der Vogel die Schublade nicht mehr zuschließt,

hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.

Geht es dem Vogel gut, macht er Schubladen auf, die uns gut tun.

Manche Leute hören den Seelenvogel oft, manche hören ihn selten.

Und manche hören ihn nur einmal im Leben.

Deshalb ist es gut, wenn wir auf den Seelenvogel horchen, der tief, tief in uns ist.

Vielleicht spät abends, wenn alles still ist....

Michael Snuni und Na'ama Golomb aus dem Hebräischen von Mirjam Pressler

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Do

16

Dez

2010

An die Nachgeborenen (Bertold Brecht)

I
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten! Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende hat die furchtbare Nachricht nur noch nicht empfangen.
Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist. Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt! Der dort ruhig über die Straße geht ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde die in Not sind?
Es ist wahr: ich verdiene noch meinen Unterhalt aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen. Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.)
Man sagt mir: iß und trink du! Sei froh, daß du hast! Aber wie kann ich essen und trinken, wenn ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und mein Glas Wasser einem Verdurstenden fehlt? Und doch esse und trinke ich.
Ich wäre gerne auch weise. In den alten Büchern steht, was weise ist: Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit ohne Furcht verbringen auch ohne Gewalt auskommen Böses mit Gutem vergelten Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen gilt für weise. Alles das kann ich nicht: Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

 

II
In die Städte kam ich zur Zeit der Unordnung als da Hunger herrschte. Unter die Menschen kam ich zu der Zeit des Aufruhrs und ich empörte mich mit ihnen. So verging meine Zeit Die auf Erden mir gegeben war.
Mein Essen aß ich zwischen den Schlachten schlafen legte ich mich unter die Mörder Der Liebe pflegte ich achtlos und die Natur sah ich ohne Geduld. So verging meine Zeit die auf Erden mir gegeben war. Die Straßen führten in den Sumpf zu meiner Zeit. Die Sprache verriet mich dem Schlächter. Ich vermochte nur wenig. Aber die Herrschenden saßen ohne mich sicherer, das hoffte ich. So verging meine Zeit die auf Erden mir gegeben war.
Die Kräfte waren gering. Das Ziel lag in großer Ferne es war deutlich sichtbar, wenn auch für mich kaum zu erreichen. So verging meine Zeit die auf Erden mir gegeben war.

 

III
Ihr, die ihr auftauchen werdet aus der Flut in der wir untergegangen sind gedenkt wenn ihr von unseren Schwächen sprecht auch der finsteren Zeit der ihr entronnen seid.
Gingen wir doch, öfter als die Schuhe die Länder wechselnd durch die Kriege der Klassen, verzweifelt wenn da nur Unrecht war und keine Empörung.
Dabei wissen wir doch: Auch der Haß gegen die Niedrigkeit verzerrt die Züge. Auch der Zorn über das Unrecht macht die Stimme heiser. Ach, wir die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit konnten selber nicht freundlich sein.
Ihr aber, wenn es so weit sein wird daß der Mensch dem Menschen ein Helfer ist gedenkt unserer mit Nachsicht.

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Do

16

Dez

2010

Erkenntnis und der 7te Sinn

Erkenntis der 7te Sinn?

 

Erkenntnis als Bündlung aller Sinne?

 

Erkenntnis als Bubbelfisch der Sinne?

 

Sind Katzen Bubbelfische?

 

Werden Sinne durch die Erkenntnis gesteigert oder gar abgestumpft?

 

Hängt das überhaupt zusammen?

 

Erkenntnis als Katalysator der Sinne?

 

Erkenntnis das Produkt unserer Sinne?

 

Dann ist der 6. Sinn das Bauchgefühl, oder?

 

Was denkst du?

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Sa

04

Dez

2010

Gedankenfetzen vom 04.12.2010

Meine stetig durchlaufenden Gedanken, sie kreieren sich von selbst, so scheint es mir jedenfalls. Letztlich zeigen sie mir die Beschaffenheit meiner Gedankenwelt. Die ich wie alles im Guten und Schlechten und vielen Perspektiven dazwischen reflektieren kann. Die Erkenntnis meiner Seele in diesem Körper sind für großes bestimmt, aber tragen auch den gleichen destruktiven Geist einer Menschheit, der sich heute in einem verblendeten Bild des Seins wiederspiegelt. Da aber mein Sein nicht nur aus einem besteht, der Erkenntnis bzw. der Beschaffenheit meiner Gedanken, lerne ich mit dem Leben und der Zeit mein Inneres zu finden. Meine Seele wie sie auch genannt wird, das was ich erhalten habe, als das Leben begann. Diese Energie die uns bis heute noch so unbekannt ist. Den Moment den wir nicht wissenschaftlich nachweisen können, wann Leben beginnt. Mit der Einspeisung von Leben, der Seele, dieser überirdischen Energie die aber genau zu dieser Welt gehört, wie zu jeder andern, denn letztlich sind wir Teil dieses großen Noch-Chaos namens Universum.

Letztlich bringt mich dieser Umstand meines Sein zu dem, was ich ganz persönlich die Herrlichkeit des Lebens nenne: Seelen die einem gut tun, weil sie einen erkennen lassen.

 

Cumpleaños feliz Papa! Te amo por ser un compañero de mi vida!

 

Miss Dáilo

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Fr

17

Sep

2010

Jeder ist frei! Sonnencreme zu tragen!

 

Es gibt Text die Sprechen einem aus dem Herzen oder ist es die Person, die einen so berührt? BEIDES richtig! Der Wiederspruch schließt sich nicht aus (Soledad Marquez), wir leben nach einer einfachen Gegebenheit: Vielfalt aus Prinzip (Miss Dáilo).

 

Letzlich bringt es Erkenntnis. In diesem Sinne gibt es heute ein wundervollen Text von Baz Luhrmann. Inspiriert von einer wundervollen Seele, um dieser Erkenntnis folgen zu können! Danke für die Bewusstseinserweiterung ;-)

 

Zur musikalischen Untermalung empfehle ich:

Damen und Herren des Jahrgangs '99, tragt Sonnenschutz!

 

Wenn ich Euch nur einen Ratschlag für die Zukunft geben könnte, dann wäre es Sonnenschutz. Die Vorzüge von Sonnenschutz auf lange Sicht hinaus wurden von Wissenschaftlern bewiesen, wohingegen der Rest meines Rats keine Grundlage hat, die zuverlässiger ist als meine eigene verschlungene Erfahrung. Ich werde diesen Rat jetzt zum Besten geben... JETZT:

 

Genieße die Macht und Schönheit deiner Jugend; Oh mach dir nichts draus, du wirst niemals die Macht und Schönheit deiner Jugend verstehen bis sie vergangen ist. Aber glaube mir, in zwanzig Jahren wirst du Fotos von dir ansehen und dich auf eine Art, die du jetzt nicht verstehst, daran erinnern wieviele Möglichkeiten vor dir lagen und wie fantastisch du wirklich ausgesehen hast.

 

Du bist nicht so dick, wie du dir einbildest.

 

Mach dir keine Sorgen um die Zukunft oder sorge dich, dass du weisst, dass Sichsorgen genauso ergiebig ist als, wenn man versucht eine algebraische Gleichung durch Kaugummikauen zu lösen.

Die wirklichen Ärgernisse in deinem Leben werden wahrscheinlich die sein, auf die du in deinem sorgenden Kopf niemals gekommen wärst. Die Art von Sorgen, die dich um 4 Uhr nachmittags an einem nutzlosen Dienstag aus heiterem Himmel treffen.

 

Mache jeden Tag eine Sache, vor der du dich fürchtest.

 

Singe.

 

Sei nicht leichtsinnig mit den Herzen anderer Leute; mache es nicht Leuten gleich, die leichtsinnig mit deinem Herzen sind.

 

Zahnseide.

 

Verschwende deine Zeit nicht mit Neid. Manchmal bist du voraus, manchmal bist du hinterher. Das Rennen ist lang und am Ende läufst nur mit dir selbst.

 

Erinnere dich an Komplimente, die du bekommst, vergiss die Beleidigungen.

Wenn du das schaffst, dann erzähle mir wie.

 

Behalte deine alten Liebesbriefe; Werfe deine alten Bankauszüge weg.

 

Streck dich.

 

Fühle dich nicht schuldig, wenn du nicht weißt, was du mit deinem Leben anfangen sollst. Die interessantesten Leute, die ich kenne, wussten mit 22 noch nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen sollten. Einige der interessantesten 40jährigen, die ich kenne, wissen es immer noch nicht.

 

Nimm genügend Calcium.

 

Sei nett zu deinen Knien, du wirst sie vermissen, wenn sie weg sind.

 

Vielleicht heiratest du, vielleicht nicht.

Vielleicht wirst du Kinder haben, vielleicht nicht.

Vielleicht wirst du dich mit 40 scheiden lassen,

vielleicht wirst du den "wilden Affen" auf deinem 75sten Hochzeitsjubiläum tanzen.

Was auch immer du machts, gratuliere dir nicht zu sehr dafür, aber hadere auch nicht mit dir.

 

Deine Entscheidungen sind immer eine halbe Chance, das gilt für allen anderen auch!

 

Geniesse deinen Körper. Nutze ihn wie auch immer du kannst, habe keine Angst vor ihm, oder was andere Leute von ihm denken. Er ist das goßartigste Werkzeug, das du jemals besitzen wirst.

 

Tanze. Auch wenn du es nirgendwo machen kannst außer in deinem Wohnzimmer.

 

Lies die Anweisungen auch, wenn du sie nicht befolgst.

 

Lies keine Schönheitsmagazine, sie werden dich nur dazu bringen, dass du dich hässlich fühlst.

 

Bruder und Schwester schaffen es zusammen,
eines Tages wird dich ein 'Geist' nehmen und dich dort hin geleiten,
Ich weiß, dass du verletzt wurdest, aber ich habe darauf gewartet für dich da zu sein.
Und ich werde da sein, um dir zu helfen, wann immer ich es kann.

 

Lerne deine Eltern kennen. Du weisst nie, wann sie gehen müssen.

 

Sei nett zu deinen Geschwistern. Sie sind deine beste Verbindung in deine Vergangenheit und die Leute, die höchstwahrscheinlich in der Zukunft zu dir halten.

 

Verstehe, dass Freunde kommen und gehen. Aber wenige kostbare, die dabei bleiben.

 

Arbeite hart daran deine Lücken in Geographie und 'Lifestyle' zu füllen, denn je älter du wirst, desto mehr brauchst du die Menschen, die du kanntest als du jung warst.

 

Lebe einmal in New York City, aber verlasse es, bevor es dich zu hart macht.

Lebe einmal im nördlichen Kalifornien, aber verlasse es, bevor es dich zu weich macht.

 

Reise.

 

Akzeptiere einige unveränderliche Wahrheiten:
Preise werden steigen; Politiker werden liebäugeln; auch du wirst alt werden, und wenn du alt wirst, wirst du fantasieren, dass als du noch jung warst, Preise vernünftig waren, Politiker grossmütig und dass Kinder ihre Älteren respektierten.

 

Respektiere deine Älteren.

 

Erwarte von niemandem, dass er dich unterstützt.

Vielleicht hast du ein Treuhandvermögen, vielleicht wirst du einen wohlhabenden Ehepartner haben, aber du wirst nie wissen, wann derjenige verbraucht sein wird.

 

Wurschtel nicht zu sehr mit deinem Haar, ansonsten wird es, wenn du vierzig bist, aussehen wie fünfundachtzig.

 

Achte darauf wessen Ratschlag du kaufst, aber sei geduldig mit denjenigen, die ihn beisteuern.

 

Rat ist eine Art von Nostalgie.
Ihn erteilen ist ein Weg die Vergangenheit vor dem Untergang zu retten, sie abzuwischen, die hässlichen Teile zu übertünchen und für mehr als sie wert ist wiederzuverwenden.

 

Aber glaube mir mit dem Sonnenschutz.

 

Jeder ist frei, oh ja, sich gut zu fühlen, oh, sich gut zu fühlen.

Der übesetzte Text stammt von http://www.gungfu.de/steffen/sunscreenD.html

 

Ich besten Sinne wird eher hier veröffentlicht!

 

Beste Energien Miss Dáilo

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Mi

21

Jul

2010

Freitheit - jetzt rede ich Tacheles mit mir!

Die Idee der Freiheit

Sie ist so alt wie der Mensch selbst. Es ging immer darum frei zu sein, die Grundlage zu schaffen, damit Menschen in einem Verbund frei sein können und es ging auch immer um den Kampf frei zu werden. Dieser Kampf wurde nie von den Wenigen gekämpft, sondern aus den unterdrückten Nöten der Massen.

Eigentlich habe ich noch nie so wirklich über Freiheit nachgedacht. Vielmehr ist es ein Gefühl, nach dem ich immer gestrebt habe und das ich als die Grundlage des Seins für alle Lebewesen gefordert habe.

Heute geht es um das, was ich persönlich glaube, was Freiheit bedeutet: So kann ich gehen, wohin ich will; ich kann stehen, wo ich will und ich kann sein, wo ich will - rein theoretisch!
Ich kann, an etwas glauben oder auch nicht glauben!
Ich kann, etwas sagen oder eben auch nicht!

 

Das Argument: der freie Mensch durch die eigene Entscheidungsmacht

So stelle sich gleich zu Anfang die Frage, um den ausschlaggebenden Punkt der Wahl. Macht mich genau diese Entscheidungsmacht, also die Wahl zu haben, zu einem freien Menschen?

Um diese Frage zu beantworten, braucht es einen kleinen Exkurs: Gehen wir zurück in die Antike. Ein freier Mensch war damals nur jemand mit einer Seele. Ein freier Mensch war damals sowieso erst einmal nur ein Mann. Ein freier Mensch (damals) musste Steuern zahlen und ein freier Mensch (damals) wurde beschrieben dadurch, dass er die Macht zu entscheiden hatte. Sklaven, Frauen und Kinder hatten diese Freiheit nicht. Ohne diese Entscheidungsmacht war man (Mann) somit kein freier Mensch.
Die Erkenntnis über den freien Menschen, war damals schon bewusst. Und bis heute geht es doch immer noch, um die Macht der Entscheidung und die Wahl zu haben. Also ziehen wir den Vergleich zu heute. Ich bin zwar eine Frau und zahle derzeit nicht so wirklich Steuern, aber eine Seele habe ich und die Macht zu entscheiden auch. Somit bin ich frei. Doch so einfach gestaltet es sich nicht. Die Antwort wäre nicht ausreichend für eine so einfache, aber doch wieder komplexe Frage. Es schließt sich gleich eine weitere Frage an. Denn trotz Freiheit, stoße ich tagtäglich an Grenzen. Die Frage die sich mir stellt, ist somit: Wie frei bin ich?

 

Das Argument - die höchsten Grenzen: Natur und Gesellschaft

Keiner kann also nach dieser Erkenntnis absolut frei sein!
1. Wir sind konditioniert an die Regeln der Gesellschaft z. B. unsere Rechte und Pflichten.

2. Sind wir auch gebunden an die Regeln der Natur, die wir tagtäglich erleben z. b. wenn wir durch Krankheit ans Bett gefesselt sind oder auch an warmen Tagen und erschlagen fühlen. (Ich entschuldige den Pessimismus ;-))

Somit kann angenommen werden, wir sind frei, aber nur so frei wie es uns unserer gesellschaftlicher Rahmen, den wir im Zusammenleben schließlich selber schaffen, und den Naturgesetzen zu lassen. Es stellt sich in diesem Erkenntnisprozess die nächste Frage. Wie schaffe ich das gegebene Maß an Freiheit situativ und nachhaltig auszuschöpfen? Das Essentielle ist die Möglichkeit der Entscheidungsmacht. Macht im Sinne etwas tun zu können, zu seien. Wenn der Mensch privat und sozial schafft diese Entscheidungsmacht zu erhalten im Rahmen seiner Gesellschaft, kann er sagen, er hat eine breite und umfangreiche Freiheit im Vergleich zu den anderen Menschen erlangt.

Folglich: Wer Freiheit erlangen will, muss verstehen, dass es doch paradox ist, wenn wir von Freiheit in einem System oder in einer Gesellschaft reden, dass es, um Rechte und Pflichten geht, an die wir uns halten müssen und, dass es eben nicht, um die absolute Freiheit geht, sondern um ein gewisses Maß an Freiheit. Ein Maß welches ich erreichen kann, in dem mir gegeben natürlich und gesellschaftlichen Rahmen. Erst dann kann ich frei sein.

Natürlich will der Mensch dominieren - so zeigt es sich gegenwärtig in unseren globalen und gesellschaftlichen Systemen - denn die Tendenz des denkenden Tieres zeigt, dass er die Dominanz / die Überhand über das soziale und gesellschaftliche Hin und Her, sowie über die Natur erhalten will. Aber warum?
Die Antwort ist leicht gefunden und religiös zu begründen: Um ein Tag absolut frei zu sein. Religiös wird dieser Absolutismus erreicht durch den Tod und den Eintritt in den Himmel, das Paradies, der Ort ohne all diese irdischen Problem und Sorgen. An dem wir nicht mehr denken und erkennen müssen, um weiterzukommen. Derjenige der NICHT der Religion folgt, schwierig!

Ob der Mensch diesen Absolutismus auf Erden erreichen kann, das kann ich vor allem als angehende Agnostikerin nicht sagen, denn das weiß ich ja nicht! Aber es ist das Bestreben danach das uns Menschen treibt, um die Widersprüche und Probleme zu lösen und etwas dort in der Zukunft endgültiges zu erreichen.

Diese Suche nach Lösungen der Widersprüche z. B. sozialer Probleme, Kriege, Krisen und sozialer Unsicherheit und innerlicher Unsicherheit ist der Antrieb an die Humanität und findet sich auch als Bestandteil der Natur und des Kosmos wieder. Und es führt doch immer wieder auf das Große und Ganze hinaus. Denn wir sind alle nur ein Teil des Kosmos und gewiss nicht der Mittelpunkt des Geschehens! Ich selbst bevorzuge eine Art Absolutismus bereits auf Erden, so spricht hier also zugleich der Kulturoptimismus aus mir und dem Folgen natürlicher Energien, die letztlich immer eine Harmonie anstreben. Naiv, vielleicht!

 

Das Argument - meine geistige Freiheit

Seit dem ich nun wirklich angefangen habe, mir Gedanken über das Thema Freiheit zu machen, habe ich gemerkt, dass ich einen ganzen Abschnitt meines Lebens reflektiere, der vor allem mit meiner geistigen Freiheit zu tun hat. Ich hab verstanden, dass ich nur in einem gewissen Grad frei sein kann, die Möglichkeit habe einen höheren Maßstab an gesellschaftlicher Freiheit zu schaffen, das für alle, und das liegt der Entscheidungsmacht als Werkzeug der Freiheit zu Grunde. Aber vor der Erkenntnis war nun mal alles anders: Was in meinem Kopf abging und was ich noch dazu fühlte, würde ich nicht unbedingt als frei bezeichnen. Ich war geistig gefangen und das weil ich es so entschieden hatte. Ich habe das Werkzeug der Freiheit benutzt, um mit selbst gefangen zu halten. So frei ich mich fühle und so sehr ich behaupte, dass ich es war, war ich es eigentlich gar nicht. Ich steckte in einem Zwiespalt, von dem was ich sage sowie repräsentiere und dem was ich innerlich eigentlich war. Paradox! Und es geht bei der geistigen Freiheit bzw. eher dem Zwang oder diesem Eingesperrt sein, um das was ich glaube oder eben nicht. Aber warum?

 

Das Argument - vom Glaube zur Motivation

Also ich glaube, das ich nicht mehr an Gott glaube!

Meine Motivation war immer Gott. Er gab mir die innerliche Ruhe und Stabilität, damit ich meine Wahl treffen kann und auch dazu stehen kann, damit wenn die Wahl die Falsche war, ich einen Verantwortlichen hatte.
Durch die erlangte Erkenntnis komme ich zu dem Schluss, dass ich bis zu dem heutigen Tage noch keine grundlegend falschen Entscheidungen getroffen habe, aber sogar dafür brauchte ich Gott, damit ich sagen konnte, ja es ist so gewollt, ich bin auf dem richtigen Weg. Das ist mir bestimmt! Ich tue das Richtige und kann abends ruhig schlafen, denn auch morgen wird mein individueller Gott für meine Entscheidungen das sein!

Das heißt, ich bin an einem Punkt, an dem ich nicht an mich selbst glaube, auf eine gewisse Art und Weise. Und dieser NICHT-GLAUBE an mich selbst, nennen wir es Misstrauen, führt in eine Krise.

So schreie ich nach Freiheit, natürlich auch nach Freiheit für alle, und selber bin ich bis jetzt nicht fähig gewesen, diese Freiheit die ich habe, wirklich zu leben. Und doch behauptete ich, ich wäre frei. So glaube ich an die an Gott gebundene Freiheit, befinde ich mich weiter in einem „Teufelskreis" und erst der Ausbruch daraus, die Entscheidung ab sofort für meine eigene Sicherheit und Ruhe zu sorgen, ohne etwas, jemanden, ein Symbol oder eine Metapher dafür stehen zu lassen, dass ich an mich glauben kann und selber Verantwortung für meine Taten übernehme, wird mir die Möglichkeit auf das ganze Maß an Freiheit geben. Erst dann kann ich wirklich sehen und verstehen, was es heißt, frei zu sein!

Das Argument - die Seele

Die Griechen also meinten, um frei zu sein brauche man (Mann) eine Seele. Die Seele ist Alma und Alma kommt von Animo. Animo ist die Motivation, die einen zum Menschen macht und ihm die Freiheit gibt zu entscheiden!
Was die Griechen damals schon alles wussten, erstaunlich!
Dem zu Folge liegt die Wahl der Freiheit wirklich und vollkommen in eigener Motivation.

 

Das Argument - das Verstehen und die Erkenntnis

Wäre das nicht zu einfach gesagt, würde das nicht all das, wofür andere gekämpft haben, andere so sehr gelitten haben, aussagen, dass nur weil einem der Geist einen Streich spielte, sie nicht ihre Freiheit erkannt haben?
Wenn das so wäre, es scheint ja so der Logik her, so liegt es am menschlichen Verständnis, das wir erst an einen Punkt kommen müssen, an dem wir wirklich losgelöst sind von unseren Fesseln - von jeglichen Fesseln. Wenn man sich die Welt anschaut, ist das in Teilen schon passiert, aber das ist doch noch lange nicht für alle ausreichend und vor allem nicht für die Massen die folgen. Die Idee und Erkenntnis ist da, doch das Verständnis der Menschen zur Umsetzung fehlt! Wir sind den ganzen Tag so sehr davon blockiert, uns zu sagen, dass wir nicht können; was wir nicht tun sollten; was wir nicht machen werden und nicht glauben erreichen zu können. Anstatt einfach zu sagen, ich habe die Wahl getroffen und ich mache es, ohne die Angst vor den Konsequenzen. Wir grämen insgeheim in unseren Köpfen, stellen uns die Schönsten und Größten Sachen vor und glauben sie seien so unerreichbar. Eine wahnsinnige Erkenntnis die schon andere vor mir hatten und ich komme erst zu dieser Erkenntnis, in dem ich darüber rede.

Freiheit ist nicht nur basierend darauf, dass man die Entscheidungsmacht hat, sondern auch darauf, dass man diese Entscheidung wirklich umsetzen kann, weil ich weiß, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.

 

Das Argument - Angst, Schmerz und Erkenntnis

Und so geht es letztlich beim Nicht-leben-der-Freiheit, um den Versuch schmerzlichen Erfahrung vorzubeugen, in dem ich nicht denke und nicht erkenne! So befinde ich mich, auf Grund der Angst vor einer schmerzlichen Erfahrung, in einer Gefangenschaft, die ich mir selbst auf erlegt habe. Sie ähnelt trotzdem der Gefangenschaft durch andere, hat aber einen wesentlichen Unterschied: Sobald ich erkenne, muss ich nicht erst gegen Tyrann, ein System oder die Welt und ihr Verständnis kämpfen, sondern muss es einfach nur an bzw. in mir ändern. Und wenn ich das nicht tue, dann bin ich die Einzige der ich den Vorwurf dafür machen kann, dass es nicht getan wurde.

Ich war bis jetzt doch nicht frei! Und vor allem nicht absolut frei, was ich immer so voller Stolz behauptet habe!

 

Ab jetzt kann ich wirklich frei sein!

Ich habe nun die Freiheit euch mit diesem oder jenem Gedanken zu lassen. Ich könnte nochmals versuchen die Freiheit in einige schlaue Sätze zu pressen, aber ganz ehrlich möchte ich euch nicht mit diesem Gedanken verlassen. Den letzten Gedanken den ich zur Freiheit fassen konnte, war die Erkenntnis darüber, dass mit allem was ich gerade versucht habe zu ergründen, ich unsere Welt und unser Sein reflektiere. So verzweifelt es mich manchmal macht, so wundervoll ist es darüber nachzudenken, zu grübeln, zu hocken, zu leiden, zu freuen, weiter zu kommen, zu wachsen und zu schöpfen. Ich habe gerade ein Glück gefunden, jetzt erst ist es mir wirklich bewusst: Ich habe das Glück im Denken gefunden, ich nenne es Revolutionen machen und Lösungen finden - das ist für mich sogar die „absolute" FREIHEIT!

 

Miss Dáilo

 

Die hier aufgezeigte Erkenntnis liegt einem Prozess zu Grunde, der kein Ende findet. Der Erkenntnisprozess hat sich in den letzten 3 Jahren, seit dieser Gedankenprozesses bewusst wurde, der natürlich gebunden ist an die Lebzeit, weiterentwickelt und die Erkentnnisse werden in folgenden Texten vielleicht teils widerrufen oder weiterentwickelt sein. Ich hoffe nur nicht auf einen Rückschrit ;-) Jedes Kommentar, jeder Tipp oder jegliche Kritik ist willkommen, um der Erkenntnis neuen Boden zu geben. Für weitere Gedanken gibt es eine kleine Empfehlung eines Menschen, der mir gut gesonnen ist im Leben und die philosophischen sowie spirituellen Gedanken über das Sein stetig fördert:

 

Kant – Kritik der reinen Vernunft

Schiller – Schillers theoretische Schriften

 

Sapere aude: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ (Kant)

 

 

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Mo

19

Jul

2010

Was ich will ...

Ich will an den Punkt an dem jeder Gedanke neu entsteht.

Ich will an den Punkt, an dem es keine menschlichen Regeln gibt.

Ich will an den Punkt, an dem die grundlegende Energie bestimmt, was ist.

Ich will an den Punkt, wo alles beginnt.

Ich will an den Ort, der alles bestimmt.

Ich will an den Ort, an dem alles was ist, so frei gesehen wird, für was es bestimmt.

Ich will an den Ort, an dem Richtig und Falsch keinen Bestand hat.

Ich will an den Ort, an in dem alles was Logik frei von Ego fasst, Bestand hat.

Ich will an den Ort, an dem mein Sein die Freiheit als Standbein hat.

Ich will … ja was will ich wohl! Sag es mir, wenn du es auch verstanden hast! :-)

 

Miss Dáilo

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Mi

02

Jun

2010

Sein & Haben - Die Interviewreihe zu Konsum und Kapitalismus

Vielfalt ist ein Prinzip, das wir vor allem im Kapitalismus und einer konsumorientierten Gesellschaft – unsere heutige - klar erkennen können. Es treibt uns also von Natur aus in ein Kaufangebot von Hülle sowie Fülle und ständiger Entscheidungsfindung, was wir uns wieder Gutes tun können. Ein multifunktionales Handy, das die Kommunikation in neue Dimensionen bringt; die schönsten Highheels aus Wildleder, welche die paar Gramm zu viel an den Hüften vergessen lassen; das neue Auto, das den harten Arbeitstag bereits am Morgen versüßt oder auch die 1 Std. Thaimassage die das Gleichgewicht des Alltags wiederherstellt. Was wir uns wünschen, können wir jederzeit haben, wenn die Mittel, also das liebe Geld, reichen. Doch so einfach verhält es sich leider nicht. Der Konsum und das System des Kapitalismus tragen sowohl Gutes als auch Schlechtes in sich. Wir sind überfordert von der Menge, die wir jederzeit glauben kaufen zu müssen, um ein vollständiges Mitglied dieser Gesellschaft zu sein. Schon lange gelten nicht mehr die inneren Wert oder ein sozialer Zusammenhalt. Wir wählen Freunde nach Status, Jobs nach Vergütung und Essen nach Versprechen. All das lässt uns dem idealistischen Bild eines vollkommen Menschen folgen, den wir nicht mal mit Hunderten von Schönheits-Operationen, Autos, Luxusgütern und Antifalten-Creme in einem einzigen Leben erreichen könnten.

Diese beiden Sichtweisen über den gegeben Fakt eines kapitalistischen Systems und der damit folgenden konsumorientierten Gesellschaft stellen aber nur die beiden Extreme möglicher vielfältiger Sichtweisen dar. Der, der nicht gerade viel über Wirtschaft, Geld und Politik weis, kommt in unseren Expertenrunden nie zu Wort oder er muss sich einer vernichtenden Kritik stellen. Der, der glaubt alles darüber zu wissen, verblendet die Masse mit seinen extremen Ansichten gegen oder für den Kapitalismus und Konsum. Aber wie so oft liegt die Wahrheit zwischen den Extremen.

Es ist Zeit für eine Plattform die nicht nur den Experten in ihren Gremien oder den Trotteln im Nachmittagsprogramm Gehör verleiht. Mit dieser Interviewreihe wird ein repräsentativer Querschnitt derer angestrebt, die nicht vollkommen verblendet sind, aber nicht den Finanzmarkt tagtäglich studieren. Sie soll helfen andere Sichtweisen in den Diskurs des Leser und womöglich in den des öffentlichen Lebens zu geben, ohne das hitzige und streitsüchtige Diskussionen entfachen. Sie soll helfen Erkenntnis zu steigern, ohne dem Ziel des Rechthabens zu folgen. Sie soll motivieren, die eigene Meinung zu äußern, ohne sich verteidigen zu müssen. Und wenn der eine oder andere am Ende das Gefühl hat, irgendwie doch nicht so konform mit seiner Meinung über den Konsum und Kapitalismus zu sein, kann er sich auf der Grundlage von Vielfalt eine neue Idee stricken und das erfüllende Gefühl der Erkenntnis genießen. Diese Interviewreihe steht für all die Menschen, die es statt haben, dass wenn sie was sagen, ihr Wort an der nächsten kritischen Meinung ins Unrecht zerschellt und wenn sie nichts sagen, sie das Unrecht der Tatenlosigkeit schürfen. Vielleicht finden wir so den gemeinsamen Nenner den ein Volk braucht, um das System menschenwürdig zu gestalten und letztlich eine einheitliche Stimme zu erhalten. Denn das ist die Grundlage einer Demokratie, die Stimme hinter dem Volk, denn so wird das System eigentlich genannt, in dem wir leben.

Erkenntnis und Frieden eure Miss Dáilo

Kapitalismus ist die Krankheit unserer Gesellschaft!

Ein typischer Berliner Hinterhof in Kreuzberg 36 und ein junger kritischer Geist sind heute Programm. Im Interview treffen wir heute auf eine ehrliche Seele in unserer so verblendeten Gesellschaft. Steffi Scheil ist Teil des Widerspruch einer konsumierenden Gesellschaft, die immer mehr zu lässt, den Kapitalismus als gegeben anzunehmen. Doch es gibt sie noch unsere Idealisten wie Steffi, die selbst kritisch versuchen einen klaren Kopf zu behalten und zum Widerspruch des Lebens stehen. Das Nötigste muss natürlich gekauft werden. Ist jedoch das Geld da, ist auch das unnötige und verschwenderische Zulegen von Konsumgütern nicht weit. So ein neuer Computer für neue 3D-Animationen ist schon was Feines. Dieser Fakt zeichnet bei Steffi eine kleine Sorgenfalte auf die Stirn. Der Konsum und die ständige Entscheidungsfindung zwischen all diesen vielen Versprechungen sind belastend und anstrengend zu gleich für diese junge und enthusiastische Seele, die sich dem kommenden Interview vollkommen hingibt.

 

Das Grundbewusstsein der Menschen muss verändert werden und nicht nur bei einigen wenigen. Denn der Konsum und das kapitalistische Scheffeln von Geld zeigt, dass es den Menschen nicht gut geht.

Nicht eine Gleichstellung von Konsum, sozialem Interesse und Selbstverwirklichung sind ihrer Idee nach nötig. Die Harmonie mit sich selbst ist ihr Stichwort, das uns von dieser Krankheit namens Kapitalismus heilt. Dessen Symptome die Reichen noch reicher und die Ärmeren noch ärmer macht. Keine Spur von sozialer Gerechtigkeit geht mit diesem System einher und bei der Frage nach Selbstverwirklichung kann Steffi diese nur verneinen. Wir sind schließlich ständig abgelenkt von uns selbst und dem was wir unnötigerweise kaufen. Es weiß kaum jemand, wer er wirklich ist und wo er oder sie aus reinem Herzen hin will. Der Großteil unserer Gesellschaft umgibt sich nicht mit Menschen die einem ein gutes Feedback oder auch Orientierung und Liebe geben, sondern mit solchen, die einem kurzzeitig am Meisten bieten können, seien es Kontakte zur Karriereförderung oder materielle Dinge.

Und kaum einer sieht heute noch, dass Freiheit bedeutet, das zu machen, was er oder sie wirklich will und gelichzeitig erfüllt. Jobs werden ausgeübt, um einfach nicht verzichten zu müssen. Dieser Belastung kann die Psyche kaum standhalten und da ist nach Steffi´s Meinung auch schon baldig der Körper dran, in den keine Ruhe einkehrt, um auch mal Phasen zu haben, in denen wir uns einfach nur mit uns selbst beschäftigen. Diese Phasen, die Steffi sich versucht so oft wir möglich zu gönnen, sind grundlegend, um zu sich zu finden.

 

Steffi selbst ist an unserer heutigen Shopping-Kultur bereits zum größten Teil die Lust vergangen. Auch mal auf was zu verzichten, gibt zwar manchmal das Gefühl, nicht ganz dazu zugehören und etwas hinterher zu sein, – da kommt auch bei ihr der Herdentrieb durch - aber hilft ihr, um Luxus zu definieren und Platz für Neues zu schaffen. Natürlich ist die Teilnahme am öffentlichen Leben ohne Geld kaum zu meistern, aber nach dem das Überleben mit einem Dach über dem Kopf und einer warmen Dusche gesichert ist, kann der Luxus auch ohne Geld beginnen, da sie gerne Morgens aufsteht und auch abends zufrieden ins Bett geht. Sie kann das machen, was sie gerne macht und ein Urlaub, um mal vom ganzen Konsum-Overload weg zukommen und etwas Zeit für sich zu haben, ist auch drin. Doch in der Masse sieht Steffi dieses Verhalten nicht. Im Gegenteil, die Gesellschaft tut alles, um noch mehr konsumieren zu können. Die Privatverschuldung hat ein ungeheuerliches Ausmaß angenommen, denn der Druck des Brauchens, um glücklich zu sein, ist immens. Das beflügelte Gefühl nicht von Werbung beeinflusst zu sein, etwas nicht gleich als erster zu haben und sich nicht immer beim konsumieren zu ertappen, hilft Steffi, um Sachen wieder wirklich zu schätzen. Und auch das Gefühl, dass es Blödsinn ist, so viel zu konsumieren, stellt sich ein. Die Last der ständigen Fragerei, was müsste sie dafür tun, um es haben zu können, schwirrt nicht mehr in ihrem Kopf. So bleibt Zeit für mehr, um seinen eigenen Maßstab festzulegen und nicht der von der Werbung vorgesetzten Befriedigung nach gehen zu müssen.

 

Für Steffi gebe es ohne Konsum weniger Probleme, denn Neid und Missgunst blieben aus. Und wenn der Zwang nicht da wäre zum Konsum, würde es weniger Kriminalität geben. Weniger von denen die andere versuchen auszubeuten, um selber mehr zu haben. Aber es würde nicht alle sozialen Probleme lösen, die wir global in der Gesellschaft haben. Viel mehr würde es helfen, die Probleme offen zu legen, die wirklich wichtig sind, wie z. B. der Hunger in der Welt. Denn wir machen uns Gedanken, die eigentlich gar nicht wichtig sind, wenn wir den Konsum 24/7 leben. Ein krasses Ungleichgewicht, das ohne Konsum wegfallen würde. Das heißt nicht, dass wir kein Geld brauchen, denn dafür würde was anderes an die Stelle von Geld treten. 5 Kamele für das neue iPad. Das wäre dann wohl ein gängiger Deal, aber irgendwie das gleiche in grün. Es ist nicht das Geld an sich, sondern das Ungleichgewicht der Verteilung des Geldes, das Menschen hungern lässt. Die Verteilung ist aus den Fugen geraten, denn es ist ja von allem genug da.

 

So macht diese Verteilung auch noch undankbar, weil wir viele Sachen als gegeben ansehen. So als seien wir kein vollkommener Mensch, nur weil wir kein Internet zu hause haben. Und die Undankbarkeit merkt Steffi, denn die meisten Menschen klagen, dass sie etwas nicht haben, anstatt sich an dem zu erfreuen, was sie haben. Mit einem kleinen Lächeln räumt sie aber charmant ein, ein neues Fahrrad wäre für sie auch nicht verkehrt. So müssten wir doch eigentlich glücklich sein mit einer guten Gesundheit und gutem Essen auf dem Tisch. Doch der Konsum löst das Problem nur im Moment mit der immer nötigen schnellen Lösung des kurzen Glücksgefühl, bis das nächste Teil her muss. Der Konsum verhält sich wie eine Droge. Nachhaltig kann er dem Menschen nicht helfen. Ein Arschloch bleibt ein Arschloch mit und ohne iPad – dieses Beispiel dient der reinen Hilfe der Erklärung. Kurz um: Der Mensch ist so oder so unglücklich, wenn er konsumieren muss. Wenn er aber ein glücklicher und positiver Menschen ist, dann ist er das auch mit iPad.

 

Unmut, Machtlosigkeit und Unverständnis wie es so weit kommen konnte, schimmert durch Steffi´s Worte. Aber es ist kein Geheimnis, das es so nicht weiter geht. So beendet Steffi dieses Interview mit klarer Stimme: Konsum und Kapitalismus sind von Dummheit und Skrupellosigkeit gesteuert. Zu viel Wissensintelligenz und zu wenig Sozialkompetenz und –intelligenz schaffen ein gefährliches und unmenschliches Klassengefälle, das immer mehr auseinander driftet. Es sollten mehr Optimierung der Motivationen einer Gesellschaft geben, die vor allem die Kinder der kommenden Generation früh erlernen sollten. Nicht kaufen und Macht sind Lebenssinn, sondern mit Menschen auskommen und Frieden mit sich selbst haben, sind für ein erfülltes Leben notwendig. Der Kapitalismus muss reguliert werden, so dass er uns nicht kaputt macht und vor allem nicht nur eine elitären Gruppe der Gesellschaft fördert, sondern der Weltbevölkerung. Also dem Großteil der Bevölkerung dient. Wenn es durch den Kapitalismus keine Dritte Welt mehr gäbe, wäre es ein guter Kapitalismus!

Wir brauchen bessere Entlohnen und wir müssen noch mehr Teilhaben, an dem was wir produzieren. Es ist aber auch Zeit für Werbespot für Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft. Das würde Wirkung zeigen. Genau so wie es Wirkung gezeigt hat mit der ganzen Werbungen, so das wir nur noch konsumieren, um ein besserer Menschen zu sein. Der Mensch ist nun mal beeinflussbar. Warum es nicht mal zum Guten nutzen. So werden wir uns nicht mehr grundlegend schlecht fühlen und endlich mal aus unseren Kreisen ausbrechen. Endlich weg von dem verzerrten Spiegelbild, das uns zeigt, wer wir sein müssen und das wir nicht genügen, als die Menschen die wir gerade grundlegend selbst sind.

 

Steffi muss wahrlich nicht mehr kaufen, um ein besserer Mensch zu sein und so gibt sie uns einen letzten Satz mit auf den Weg in unsere Alltäglichkeit:

Konsum ist die einfachste Möglichkeit, sich nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen!

 

Für Steffi sind das die Folgen des Kapitalismus:

  • Krieg
  • Krankheiten
  • Gesellschaftliche Klassengefälle
  • Umweltverschmutzung


 

Steffi Scheil ist 29 Jahre alt und hat sich nicht nur beruflich, sondern aus voller Leidenschaft dem Beruf des Digital Artist gewidmet. Sie schloss in Berlin ihre Ausbildung als Diplom Digital Artist ab. Ihre politische Orientierung kann als grün beschrieben werden. Gesellschaftlich ist sie evangelisch aufgewachsen. Ihr Bild zum Interview hat sie selber kreiert. Es stellt sie selbst dar und ihren Bezug zum Blauen Planeten.

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Do

29

Apr

2010

Aus Liebe zur Musik!

Schauen wir auf die Welt, fangen wir langsam an zu verstehen, dass sich mehr als die gedachten 42 Leben in unserem näheren Umfeld abspielen. Aber wann merken wir, dass wir nicht allein sind? Dass dort noch Andere sind, die einem aus der Seele sprechen, deren Motivationen auf den gleichen Emotionen wachsen und uns zu teilnehmenden Menschen machen?

 

Es ist Freitag der 20.11.2009 um 20 Uhr in Berlin: Die Stadt geht ihrem täglichen und schon fast routinierten individuellen Andersein nach und versucht wie immer zwischen Glanz und Glamour absolut echt - eben real- zu bleiben. Am Konzerthaus Berlin treffen sich nach und nach Menschen, die eins groß schreiben in ihrem Leben – MUSIK. Heute Abend spielt sich etwas wundervolles ab - Musik, Liebe und Freundschaft machen den Abend unvergesslich. Die Stimmung im Konzertsaal ist locker, deutscher Soul steht auf dem Programm. Neben Miss Flint, MiC Donet, Vanessa Ekpenyong, Cheri Kedida, Jalal, Celina Bostic, Kaiser Badou, Manumatei und weiteren deutschen Soulkünstlern stehen heute auch wieder Joce'n Reza auf der Bühne. Aber warum treten all diese Menschen dort einfach mal so auf? Es ist der Start einer wirklich guten Idee. Sebastiao Pembele zeigte in den letzten Jahren sein Talent als Eventveranstalter und bringt mit diesem Tag seine erfolgreiche Luv’n’Musiq Partyreihe in eine neue Dimension: Luv’n’Musiq Live. Er ist heute nicht nur der Schöpfer eines neuen Events, sondern ab 00 Uhr auch noch Geburtstagskind. Als Geschenk lässt er uns Teil des deutschen Souls werden und läd im Anschluss zum Feiern ein.

Die ersten Klänge erfüllen den Raum und lassen das Publikum in die richtige Stimmung kommen. All diese Fremden und doch so freundschaftlichen Leben kommen zu sich, das Gefühl ist absolut positiv und große Stimmen lassen den Saal mit Gänsehaut erfüllen. Vor allem als MiC Donet zum Ende seines ersten Liedes kommt, füllen sich die Herzen mit Musik. Die Ladies im Raum schmelzen dahin. Die G’s werden zu wahren Gents und aus: „Wer soll das sein?“, wird ein „WOWWWW, wie krass ist der denn“. Im Takt des Songs schnippt, klatscht und singt die berührte Menge mit: „Love, love, love, love... I found plenty of love... take, take, take it“. Ein Blick in die Menge lässt erraten, wie willkommen jeder Einzelne zwischen all den Fremden und auch Freunden ist. Das Konzert findet seinen Abschluss. Celina Bostic schafft es mit ihren humorvollen, selbstkritischen Texten und klarer Stimme in ein grandioses Ende mit Joce'n Reza über zuleiten. Der ganze Saal erhebt sich und stimmt in einen ihrer wohl bekanntesten Rhythmen - in die Freundschaft - ein. Dem Gefühl im Kreis von Freunden zu sein, kann sich niemand mehr entziehen. Künstler und Publikum sind eins.

 

Der Auftakt zu dieser wundervollen Erinnerung war ein voller Erfolg. Und es geht weiter! Luv'n'Musiq Live startet am 30.04.2010 mit MiC Donet und Friends im Private Puro in Berlin und lässt die Liebe zur Musik lebendig werden. Ab 22 Uhr erwartet alle Musikliebhaber ein Abend mit 4 verschiedenen Künstlern, die bekannte Songs auf ihre ganz eigene Art interpretieren. Von Soul bis Hip Hop lädt - in bester Qualität und begleitender Band - zum Tanzen ein. Das alles absolut LIVE! Das neuartige Konzept ist genau richtig, für alle die eine gute Portion Neugier, Musikgeschmack und Feierlaune mit sich bringen. Und auch für die Künstler wird es eine ganz neue Erfahrung, um mit Liveauftritt, Bandbegleitung und ihren Eigeninterpretationen, das neugierige Publikum zu erreichen. Wer also Livemusik, Tanz und freundschaftliches Publikum verbinden möchte, findet hier genau die richtige Mischung und wird mit 10 Euro Unkostenbeitrag eine unvergessliche Erinnerung mit sich nehmen. Die neuartige Idee von Sebastiao Pembele ist ein mutiger Versuch und das alles aus Liebe zur Musik. Absolut empfehlenswert!

 

Mehr Infos gibt's unter:

Luv'n'Musiq Live

MiC Donet

 

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